Studiospitze ausgetauscht, Kerncrew bleibt: Unknown Worlds beruhigt „Subnautica 2“ Fans
Die vergangene Woche war ein Schlachtfeld für die Gaming-Industrie, doch während viele Studios mit den Folgen von Entlassungen kämpften, erschütterte ein internes Beben die Hallen von Unknown Worlds. In einem plötzlichen und unerwarteten Paukenschlag wurde die gesamte bisherige Führungsriege – Ted Gill, Charlie Cleveland und Max McGuire – mit sofortiger Wirkung abgesetzt. An ihre Stelle trat Steve Papoutsis von den Striking Distance Studios. Ein Führungswechsel, der wie ein Torpedo in die Community einschlug und sofort düstere Sorgenwolken über der Entwicklung des mit Hochspannung erwarteten „Subnautica 2“ aufziehen ließ.
Die unerschütterliche Crew unter Deck
Inmitten dieses Sturms hat das Studio nun das einzig Richtige getan: Es hat gesprochen. In einer direkten und unmissverständlichen Botschaft an die Fans gab das Team eine entscheidende Entwarnung, die wie ein Leuchtfeuer in der dunklen See wirkt. „Das Team, das in den letzten Jahren tagtäglich an dem Spiel gearbeitet hat, bleibt völlig unverändert“, heißt es in der Erklärung. Es ist ein Gelöbnis der Kontinuität. Die Veteranen, die schon dem ersten Teil seine magische Tiefe verliehen haben, sind weiterhin am Ruder des Kreativprozesses. Verstärkt durch viele neue „unglaubliche und talentierte Entwickler“, halten sie unbeirrt Kurs auf die Vision, die sie für den Nachfolger entworfen haben.
Ein klares Bekenntnis zur Vision (und gegen die Gier)
Fast noch wichtiger als die personelle Stabilität ist das zweite Versprechen, das Unknown Worlds in seiner Erklärung abgibt. Es ist ein klares und unmissverständliches Bekenntnis gegen die Seuchen der modernen Spieleindustrie und eine Beruhigung für alle, die nach dem Einstieg des Mutterkonzerns Krafton das Schlimmste befürchteten. Die Entwickler nageln ihre Thesen an die Studiotür: „Es wird ein Erlebnis bleiben, das an erster Stelle für Einzelspieler steht, mit optionalem kooperativem Multiplayer. Keine Abonnements. Keine Lootboxen. Kein Battle Pass. Keine Mikrotransaktionen.“ In einer Zeit, in der solche Praktiken zur Norm geworden sind, ist dieses Versprechen nicht weniger als ein revolutionärer Akt des Vertrauens in die eigene Community.
Kurs auf den Early Access
Der neue CEO, Steve Papoutsis, wird derzeit in seine neue Rolle eingeführt, und das Team versichert, dass auch der Publisher Krafton voll und ganz hinter der ursprünglichen Vision steht. Man sei „extrem stolz“ auf die bisher erschaffene Welt – von der Geschichte über jedes einzelne Lebewesen bis hin zum kleinsten Felsen. Ein Update zum Zeitplan für den Early Access soll „bald“ folgen, aber die Marschroute ist klar. „Subnautica 2“ wird die Spieler auf einen neuen Planeten mit neuen Biomen, neuer Meeresfauna und neuen Geheimnissen entführen. Das Fundament dafür, so das eiserne Versprechen der Entwickler, ist so stabil und unerschütterlich wie eh und je.

