Streik bringt niederländischen Bahnverkehr zum Stillstand
Ein umfassender Streik hat den Zugverkehr in den Niederlanden größtenteils zum Erliegen gebracht. Die Niederländischen Eisenbahnen (NS) meldeten, dass nahezu alle ihre Züge am heutigen Dienstag ausfallen. Nicht minder betroffen sind internationale Verbindungen: Sowohl sämtliche Intercity-Züge zwischen Berlin und Amsterdam als auch ein Teil der ICE-Verbindungen von Frankfurt über Köln nach Amsterdam bleiben im Depot.
Auch Reisende, die auf Nachtzüge von und nach Amsterdam angewiesen sind, müssen mit Ausfällen rechnen, was für reichlich Unmut sorgt. Ein Tarifkonflikt ist der Auslöser dieser massiven Einschränkungen, die bereits mit einem Streik am vergangenen Freitag ihren Anfang nahmen.
Doch es gibt auch vermeintlich gute Nachrichten: Für Reisende zwischen dem Amsterdamer Hauptbahnhof und dem Flughafen Schiphol wird zumindest ein Pendeldienst aufrechterhalten. Zudem können Bahnfahrer als Alternative mit dem Eurostar über Köln und Brüssel in die niederländische Metropole gelangen.
Grenzpendler aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen dürften hingegen aufatmen: Die regionalen Zugverbindungen in die niederländischen Grenzstädte wie Heerlen, Venlo, Arnhem und Hengelo verkehren weiterhin laut Plan und sind von den Streikmaßnahmen unberührt.

