Ripple-Kursprognose: XRP nähert sich kritischer Unterstützung bei $1,20

Zum Ende des Monats Mai notiert XRP bei $1,33. Der Kurs fällt allmählich auf den niedrigsten Stand seit März, ohne dass ein spezifischer Auslöser erkennbar ist. Diese langsame Abwärtsbewegung prägt die Performance der Altcoin in der zweiten Monatshälfte.
Die Unterstützung bei $1,20 ist so nah wie seit Wochen nicht mehr, und der 100-Tage-Durchschnitt wurde erneut unterschritten. Auch das XRP/BTC-Paar testet sein jüngstes Tief und zeigt sich zunehmend fragil.
Analyse des Ripple-Kurses: Das USDT-Paar
Gegenüber USDT befindet sich die Kryptowährung knapp unterhalb der oberen Grenze des absteigenden Kanals. Der 100-Tage-Durchschnitt bei etwa $1,40 stellt nun einen Widerstand dar, nachdem er während des Mai-Rollovers aufgegeben wurde. Der 200-Tage-Durchschnitt sinkt weiter und liegt bei etwa $1,60.
Der RSI bewegt sich um die 40, ein schwacher Wert ohne Anzeichen einer Bodenbildung.
Die Nachfragezone bei $1,20 ist nun in greifbarer Nähe, was die nächsten täglichen Schlusskurse entscheidend macht. Ein möglicher Durchbruch unter $1,20 wäre der erste seit dem Februar und könnte einen weiteren Absturz in Richtung der $0,60-Zone auslösen. Andererseits müsste ein Erholungsversuch zunächst die Marke von $1,40 und den 100-Tage-Durchschnitt zurückerobern, um eine echte Erholung anzudeuten.
Das BTC-Paar
Das XRP/BTC-Paar notiert bei 1.760 Satoshis und drückt auf die pinkfarbene horizontale Unterstützung, die das jüngste Tief bei etwa 1.730 Satoshis markiert.
Der Kurs hat Schwierigkeiten, sich über 1.800 Satoshis zu erholen. Der RSI schwankt im Mai zwischen 30 und 60, was auf ein erschöpftes Gleichgewicht ohne klare Richtung hindeutet.
Der 100-Tage-Durchschnitt bei etwa 1.900 Satoshis und der 200-Tage-Durchschnitt nahe 2.050 Satoshis bleiben die dynamischen Erholungsziele auf beiden Seiten der kritischen 2.000-Satoshis-Versorgungszone.
Darunter sind die untere Kanalgrenze und der Nachfragebereich nahe 1.500 Satoshis die nächsten potenziellen Ziele, falls das jüngste Tief durchbrochen wird. Aktuell wird erwartet, dass XRP weiterhin schlechter als BTC abschneidet, da der Markt gegenüber Ripple weitgehend pessimistisch bleibt.

