Stratec verschiebt Jahresbericht und Hauptversammlung – Aktie reagiert wechselhaft
Der Diagnostikspezialist Stratec, gelistet im SDax, wird seinen Geschäftsbericht für 2024 erst am 29. April bekanntgeben. Diese Verschiebung resultiert laut Unternehmensangaben aus einem erhöhten Abstimmungs- und Zeitaufwand, der durch den Wechsel des Abschlussprüfers sowie durch krankheitsbedingte Engpässe in der Finanzabteilung notwendig geworden ist.
Die Unternehmensziele für 2024 scheinen dennoch erreicht zu sein. Anfänglich reagierte die Stratec-Aktie mit Verlusten von fast vier Prozent auf die Ankündigung, jedoch konnte das Minus später auf 1,4 Prozent begrenzt werden.
Ungeachtet der Verzögerung plant Stratec, vor der endgültigen Veröffentlichung noch vorläufige Zahlen zu präsentieren, auch wenn der genaue Zeitpunkt hierfür noch nicht feststeht. Das Unternehmen rechnet schließlich mit einem stabilen, gegebenenfalls leicht rückläufigen Umsatz auf währungsbereinigter Basis und erwartet eine bereinigte EBIT-Marge zwischen zehn und zwölf Prozent.
Aufgrund der Verzögerung beim Geschäftsbericht wird auch die Hauptversammlung verschoben. Ursprünglich für den 23. Mai angesetzt, wird diese nun am 17. Juni stattfinden.
Die Entwicklung dürfte von Anlegern mit Spannung verfolgt werden, da Stratec fest daran glaubt, die ambitionierten finanziellen Ziele zu erreichen.

