Stillstand auf Deutschlands Straßen: Energiewende im Stau
Der jüngst von der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlichte Bericht wirft ein kritisches Licht auf den deutschen Verkehrssektor, welcher sich als Bremsklotz der Energiewende erweist. Während in vielen Bereichen beachtliche Fortschritte zu verzeichnen sind, bleibt der Straßenverkehr ein Sorgenkind. Die Experten der IEA fordern dringend, dass der Verkehrssektor an Tempo gewinnt, um zur nationalen Energie- und Wirtschaftswende beizutragen.
Auffällig sind die Aussagen, wonach 95 Prozent der Emissionen des Verkehrs in Deutschland aus dem Straßensegment stammen. Die IEA empfiehlt dem Bund, durch gezielte Anreize einen Umstieg auf nachhaltigere Verkehrsmittel zu fördern. Dabei werden der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, eine stärkere Verbreitung von E-Autos und der Einsatz von Biokraftstoffen als Schlüsselmaßnahmen genannt. Steuerliche Vergünstigungen für emissionsärmere Fahrzeuge könnten dabei als Anreiz dienen, um die bislang stockende Nachfrage nach E-Autos anzukurbeln.
Trotz der Herausforderungen im Verkehrssektor bescheinigt der Bericht Deutschland Fortschritte bei der Energiewende. Die geopolitisch angespannten Zeiten konnten den ehrgeizigen Zielen der Bundesregierung nichts anhaben. Sollten diese Pläne konsequent verfolgt werden, könnten daraus erhebliche wirtschaftliche Vorteile erwachsen.

