SPD treibt Dialog mit Chinas KP voran: Hoffnung auf gemeinsame Lösungen für globale Herausforderungen
Trotz der angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und China setzt der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil auf den Ausbau des Dialogs mit der Kommunistischen Partei Chinas. Bei einem Treffen in Peking traf Klingbeil den Leiter der Internationalen Abteilung der KP, Liu Haixing, der als enger Berater von Xi Jinping angesehen wird. Klingbeil betonte, dass der Dialog offen geführt werde und man sowohl nach gemeinsamen Lösungen suche als auch kritische Themen wie den Ukraine-Konflikt, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Menschenrechte thematisiere.
Die Parteibeziehungen zwischen der SPD und der KPCh haben eine lange Tradition, die bis in das Jahr 1984 zurückreicht. Damals legten Willy Brandt und Deng Xiaoping den Grundstein für diese Verbindung, die die erste ihrer Art außerhalb des kommunistischen Blocks darstellte. Heute pflegt die KPCh Beziehungen zu allen im Bundestag vertretenen Parteien.
Klingbeil unterstrich die Bedeutung des internationalen Dialogs, um nicht nur übereinander, sondern miteinander zu sprechen. Begleitet wurde Klingbeil von einer siebenköpfigen Delegation, darunter Siemtje Möller, verantwortlich für Außen- und Verteidigungspolitik, sowie der Wirtschaftsexperte Armand Zorn. Diese Gespräche könnten sich als wegweisend erweisen, um den Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam zu begegnen.

