Spaltlampe Elara 900 von Haag-Streit: Digitalisierung mit Akzeptanz dank strategischem Design von Milani
Mit der Elara 900 hat Haag-Streit ein über Jahrzehnte bewährtes Kernprodukt neu erfunden. Durch die Verwendung von analoger und digitaler Technologie ist ein Gerät entstanden, das sowohl innovativ ist und zugleich vertraut bleibt.

04. November 2025, 09:30 Uhr · Quelle: Pressebox
Spaltlampe Elara 900 von Haag-Streit: Digitalisierung mit Akzeptanz dank strategischem Design von Milani
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Mit der Elara 900 hat Haag-Streit ein über Jahrzehnte bewährtes Kernprodukt neu erfunden.
Haag-Streits Elara 900 integriert Digitalisierung in die Ophthalmologie, ohne etablierte Abläufe zu stören. Erfahren Sie, wie strategisches Design den Übergang erleichtert.

Zürich, 04.11.2025 (PresseBox) - Die Spaltlampe ist seit Jahrzehnten ein zentrales Instrument der Ophthalmologie. Generationen von Augenärzten und Augenärztinnen arbeiten mit ihr, ihre Handgriffe sind fest im klinischen Alltag verankert. Lange blieb sie unverändert analog, bis Haag-Streit AG, einer der weltweit führenden Hersteller ophthalmologischer Instrumente, gemeinsam mit Milani Design & Consulting den Schritt in die digitale Zukunft wagte.

Die Herausforderung: Digitalisierung ohne Akzeptanzverlust

Die klassische Spaltlampe ist seit Jahrzehnten ein zentrales Werkzeug der Ophthalmologie. Ihre Bedienung ist fest im klinischen Alltag verankert, die Handgriffe der Ärztinnen und Ärzte sind eingeübt und vertraut. Technisch blieb das Gerät bis vor wenigen Jahren weitgehend analog. Dennoch wollte Haag-Streit mit seinem Kernprodukt den nächsten Schritt gehen: Die Untersuchung digitalisieren, neue Komfortfunktionen schaffen und zugleich sicherstellen, dass das Gerät durch digitale Anbindungen langfristig zukunftsfähig bleibt.

Genau darin lag die Schwierigkeit. Ärztinnen und Ärzte reagieren sensibel, wenn gewohnte Abläufe plötzlich grundlegend verändert werden. „Es hat sich früh gezeigt, dass eine vollständige Digitalisierung aller Arbeitsschritte nicht gewünscht war und eher Widerstand ausgelöst hätte“, erinnert sich Jörg Breitenstein, Leiter Forschung & Entwicklung bei Haag-Streit. Digitalisierung allein garantiert noch keinen Fortschritt, wenn sie an den Bedürfnissen der Nutzer vorbeigeht. Nicht nur in der Medizintechnik gilt: Innovation ist nur erfolgreich, wenn sie akzeptiert und in den Alltag integriert wird. Die Herausforderung bestand also darin, die digitale Weiterentwicklung so zu gestalten, dass sie wie eine natürliche Fortsetzung wirkt.

Der Ansatz: Nutzerzentriertes Design als Brücke

Die Entwicklung der Elara 900 entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Haag-Streit und Milani Design & Consulting. Die Schweizer Agentur für Produktdesign und Innovation verfolgt einen integrierten Ansatz, bei dem technologische Machbarkeit und Nutzerbedürfnisse von Beginn an zusammengeführt werden. In allen Projektphasen wurden Augenärzte als künftige Anwender in den Entwicklungsprozess einbezogen, durch Workshops, Interviews und Tests. Aus diesen Dialogen ergaben sich entscheidende Erkenntnisse und ein klares Bild davon, welche Funktionen sinnvoll digitalisiert werden konnten.

„Design war der Schlüssel zur Akzeptanz“, betont Jörg Breitenstein, Leiter Forschung & Entwicklung bei Haag-Streit. „Wir haben gemeinsam mit den Anwendern entschieden, wo digitale Erweiterungen echten Mehrwert schaffen und wo analoge Handgriffe weiterhin von Vorteil sind“, ergänzt Therese Naef, CEO von Milani.

So entstand eine klare Leitlinie: Digitalisierung dort, wo sie den klinischen Alltag erleichtert, etwa durch Schnittstellen zu Klinik-IT-Systemen, und analoge Bedienungen dort, wo sie Routine und Sicherheit sichern. Der Designansatz wirkte damit wie eine Brücke zwischen Tradition und Zukunft.

Ein Beispiel ist die Einstellung der Spaltbreite. Diese Funktion blieb bewusst manuell hardwaregebunden, weil Ärzte sie seit Jahrzehnten routiniert anwenden und sie ein Teil der gewohnten Interaktion mit den Patienten ist.

Das Ergebnis: Fortschritt ohne Bruch

Mit der Elara 900 ist Haag-Streit gelungen, was viele technische Innovationen scheitern lässt: die Balance zwischen neuen Möglichkeiten und vertrauter Bedienung. Digitale Schnittstellen machen den Workflow effizienter und sparen Zeit im Untersuchungsalltag. Gleichzeitig stellt der Umstieg für Ärztinnen und Ärzte keine Hürde dar, weil zentrale Routinen erhalten blieben. Damit wurde der Übergang niedrigschwellig gestaltet, ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz der neuen Technologie.

Diese Entscheidung beruhte nicht allein auf Gewohnheiten. Das Beibehalten manueller Prozesse trägt auch dazu bei, die vertraute Atmosphäre einer Untersuchung zu bewahren und die Wahrnehmung durch die Patienten zu berücksichtigen. Kombiniert wurde dies mit einem modernen Produktdesign.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe als Erfolgsfaktor

Für Haag-Streit zeigt die Elara 900, wie technische Innovationskraft durch strategisches Design verstärkt werden kann. „Dank der Zusammenarbeit mit Milani konnten wir die digitale Weiterentwicklung so gestalten, dass sie sofort im Alltag der Augenärzte funktioniert“, sagt Jörg Breitenstein, Leiter Forschung und Entwicklung. Entscheidend sei dabei nicht nur die gemeinsame Professionalität gewesen, sondern auch eine offene Kommunikation und der klare Fokus auf die Bedürfnisse der Anwender.

Breitenstein beschreibt die Zusammenarbeit als pragmatisch und lösungsorientiert: „Es gab kurze Entscheidungswege, eine pragmatische, praxisnahe Arbeitsweise und auf beiden Seiten die Bereitschaft, den Nutzen für Ärzte und Patienten über die eigene Disziplin zu stellen, sei es Technik oder Design.“

Über die Haag-Streit Gruppe

Die Haag-Streit Gruppe mit Hauptsitz in Bern ist ein international führendes Schweizer Medizintechnikunternehmen im Bereich der Augenheilkunde. Seit über 160 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen innovative Geräte und Lösungen für Diagnostik, Chirurgie und Ausbildung in der Ophthalmologie.

Mit rund 1000 Mitarbeitenden an elf Standorten weltweit zählt Haag-Streit zu den globalen Marktführern in der Augenheilkunde. Das Portfolio umfasst Spaltlampen, Tonometer, Untersuchungseinheiten und Stühle für den refraktiven Arbeitsplatz ebenso wie Biometer, Perimeter, Operationsmikroskope und weiteres Zubehör. Auf Basis von Virtual-Reality-Technologie bietet Haag-Streit zudem Simulatoren und Trainingslösungen für die medizinische Ausbildung an.

Website: https://haag-streit.com/

Medizintechnik / Ophthalmologie / Digitalisierung / Spaltlampe / Haag-Streit
[pressebox.de] · 04.11.2025 · 09:30 Uhr
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