James Gunn bestätigt: 'The Authority' wurde gestrichen
(BANG) - James Gunn hat bestätigt, dass die Pläne für 'The Authority' auf Eis gelegt wurden.
Der 59-jährige Filmemacher kündigte den Film über ein Superheldenteam, das unorthodoxe Methoden einsetzt, um den Planeten zu retten, erstmals an, als er im Januar 2023 gemeinsam mit Peter Safran die Führung bei DC Studios übernahm. Nun hat er jedoch eingeräumt, dass Fans das Projekt in naher Zukunft wohl nicht sehen werden, weil die Idee innerhalb des größeren Comic-Universums "nicht funktioniert" habe.
"Ich hatte nie die Absicht, 'The Authority' zu schreiben oder Regie zu führen", schrieb Gunn nun auf Threads. "Das Drehbuch war noch nicht ganz da, aber wichtiger war, dass es in Bezug auf das größere DCU nicht funktionierte, sowohl was die Geschichte als auch praktische Bedenken betrifft. Vielleicht eines Tages. Nicht bald."
Das Update dürfte für Fans nicht völlig überraschend kommen, denn James gab im vergangenen Jahr zu, dass 'The Authority' "durcheinandergebracht" worden sei, während andere DC-Projekte vorangingen. Er sagte bei einem Pressetag für das DCU im Februar 2025: "Es ist ein sehr großer Film, wenn man ihn richtig machen will. Einige der Story-Elemente, die vielleicht in 'Superman' und einigen anderen Filmen enthalten sind, die wir beschleunigt haben, treten 'The Authority' ein wenig auf die Füße." Der Streifen sei der Film, der "durch all die anderen Dinge, die passiert sind, durcheinandergebracht wurde", sagte der Filmemacher.
Deswegen sei es auch schwerer, dafür ein Drehbuch zu schreiben. Vor zwei Jahren gab James zu, dass 'The Authority' noch kein grünes Licht bekommen habe, weil er mit dem Drehbuch nicht zufrieden war. Als er gefragt wurde, ob bereits Castings stattgefunden hätten, antwortete er auf Threads: "Wir geben einem Film kein grünes Licht, bevor wir ein fertiges Drehbuch haben, mit dem wir zufrieden sind, und im Allgemeinen besetzen wir einen Film nicht, bevor das Drehbuch fertig ist."
Der 'Guardians of the Galaxy'-Filmemacher erklärte zuvor, 'The Authority' werde "nicht einfach nur eine Geschichte von Helden und Bösewichten" sein. María Gabriela de Faría wurde in Gunns 'Superman'-Film von 2025 als Angela Spica, alias The Engineer, Mitbegründerin von The Authority, besetzt. Als er das "Herzensprojekt" zuvor anteaserte, sagte der Filmemacher über 'The Authority': "Das ist ein großer Film, und ich weiß nicht, wie viele von euch mit 'The Authority' vertraut sind. 'The Authority' ist eine ganz andere Art von Superheldengeschichte. Sie haben im Grunde gute Absichten, aber sie glauben, dass die Welt völlig kaputt ist und dass der einzige Weg, sie zu reparieren, darin besteht, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen – ob das bedeutet, Menschen zu töten, Staatsoberhäupter zu zerstören, Regierungen zu verändern, was auch immer sie tun wollen, um die Welt besser zu machen. Und wir werden sehen, wie diese Reise für sie verläuft."


