Solidaritätsstreik für Gazastreifen sorgt in Italien für Verzögerungen
In Italien sorgt ein Streik, initiiert von der Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB), für erhebliche Behinderungen. Ziel des Arbeitskampfes ist es, Solidarität mit der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu zeigen.
Dieser Protest manifestiert sich in teils mehr als einstündigen Verspätungen im überregionalen Bahnverkehr. In Rom und Mailand kam es zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr, während an Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Schulen in Turin Blockaden stattfanden. Die Aktionen wurden durch propalästinensische Kundgebungen in mehreren Städten begleitet.
Der Hintergrund des Streiks ist der Protest gegen die Verschärfung der humanitären Lage im Gazastreifen, wie die USB erklärte. Die Gewerkschaft fordert zudem Sanktionen gegen Israel. Die hiesigen Verkehrsbetriebe sollen bis Montagabend bestreikt werden. Eine Beteiligung der großen italienischen Gewerkschaften an diesen Maßnahmen blieb jedoch aus, was verdeutlicht, dass der Arbeitskampf derzeit vornehmlich von der USB getragen wird.

