So machen Sie Ihre Terrasse winterfest

Im Herbst wird es höchste Zeit, Ihre Terrasse auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Damit Gartenmöbel und Pflanzen vor Frost und Schnee gefeit sind, benötigen sie sorgfältige Pflege oder sogar ein Winterlager. Mit diesen Tipps kann Ihre Terrasse im Frühling wieder strahlen.
Terrassendach und Sichtschutz kontrollieren
Überdachte Terrassen müssen im Winter nicht nur den niedrigen Temperaturen, sondern auch der Schneelast trotzen. Daher ist eine gründliche Kontrolle aller Bauteile umso wichtiger. Prüfen Sie das Terrassendach sowie Träger und Terrassenwände auf Beschädigungen und justieren Sie lose oder verzogene Teile nach. Reinigen Sie Ihr Terrassendach mit einem Hochdruckreiniger und befreien Sie die Regenrinnen von Herbstlaub. Markisen und Sichtschutzelemente aus Stoff müssen im Herbst komplett abmontiert und trocken gelagert werden. Wenn Sie Rankpflanzen als Sichtschutz verwenden, befreien Sie die Rankhilfen von abgestorbenen Pflanzenteilen. Kletterpflanzen wie Efeu können die Oberfläche beschädigen und der Witterung preisgeben.
Terrassenboden pflegen
Auch Terrassenplatten und Dielen müssen auf den Winter vorbereitet werden. Entfernen Sie Laub und Schmutz und säubern Sie die Terrassenfugen von Moos und Unkraut. Am einfachsten ist die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger oder einer Kehrmaschine. Dank der professionellen Reinigungsgeräte gelingt die Reinigung mühelos. Terrassendielen aus Stein, Beton oder WPC – einem Holz-Kunststoff-Verbundstoff – sind besonders robust. Terrassendielen aus Holz sollten in Frühjahr und Sommer mit Feuchteschutz oder Pflegeöl behandelt werden. Im Herbst kann bei der Behandlung ein Grauschleier entstehen. Witterungsbeständige Hölzer sind Eiche, Teak, Lärche und Robinie.
Winterschutz für Terrassenmöbel
Kissen, Auflagen und Bezüge müssen in jedem Fall warm und trocken gelagert werden. Ob Ihre Gartenmöbel den Winter im Freien überstehen, hängt vom Material ab. Gartenstühle und Tische aus rostfreiem Metall können Sie unbesorgt draußen stehen lassen. Eine Husse oder Schutzhülle verhindert, dass sich Schmutz auf der Sitzfläche absetzt. Viele Kunststoffmöbel sind ebenfalls winterfest, allerdings greifen die extremen Temperaturen das Material an und verkürzen dessen Lebensdauer. Lassen Sie Gartenmöbel mit Kunststoffanteil daher am besten im Schuppen überwintern. Gleiches gilt für Terrassenmöbel aus Holz, auch wenn Holzarten wie Teak, Robinie und Eiche sich als wetterfest bewährt haben. Gönnen Sie Gartenmöbeln aus Holz im Frühling einen neuen Anstrich mit witterungsbeständiger Farbe oder Lasur. Das verlängert die Lebensdauer und verhindert unschöne Verfärbungen.
Terrassenpflanzen überwintern lassen
Schneiden Sie Ihre Terrassenpflanzen zurück und entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile. Lassen Sie nicht winterharte Pflanzen auf der Fensterbank oder in einem Gartenhaus überwintern. Für eine pflegeleichte Terrassenbegrünung entscheiden Sie sich für winterharte Pflanzen wie Christrose, Rhododendron oder Hibiskus. Mit einem Wintervlies schützen Sie empfindlichere Pflanzen wie Rose oder Buchsbaum vor Frost. Zum Schutz der Wurzeln häufeln Sie etwas Blumenerde oder Rindenmulch an, sodass der Boden auch bei längeren Frostperioden nicht durchfriert. Sie können den Boden ebenfalls mit Reisig abdecken. Bei jungen Bäumen können durch Frost Risse in der Rinde entstehen. Umwickeln Sie deshalb Pflanzkübel und Stamm mit einer Jutedecke oder verpassen Sie Ihren Jungbäumen einen Weißanstrich mit pflanzenfreundlicher Kalkmilch.

