Smith & Wesson blickt gespannt auf die bevorstehende Quartalsberichterstattung
Der renommierte US-amerikanische Waffenhersteller Smith & Wesson steht kurz davor, seine Quartalszahlen zu veröffentlichen. Analysten richten ihre Augen auf das Unternehmen, das im vergangenen Quartal einen Umsatz von 115,9 Millionen US-Dollar erzielte und damit um 3 Prozent unter den Erwartungen blieb – ein Rückgang von 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
In Bezug auf den Gewinn je Aktie erfüllte Smith & Wesson jedoch die Schätzungen der Analysten. Für das aktuelle Quartal wird erwartet, dass der Umsatz des Unternehmens um 4,2 Prozent auf 152,4 Millionen US-Dollar zurückgeht. Dies ist im Gegensatz zu dem Anstieg von 9,9 Prozent im gleichen Quartal des Vorjahres.
Die bereinigten Gewinne pro Aktie werden voraussichtlich bei 0,23 US-Dollar liegen. Die Analysten, die das Unternehmen beobachten, haben ihre Prognosen in den letzten 30 Tagen weitgehend bestätigt, was darauf hindeutet, dass sie keine wesentlichen Veränderungen im Geschäftsumfeld erwarten. Zu beachten ist, dass Smith & Wesson in den letzten zwei Jahren dreimal die Umsatzschätzungen von Wall Street verfehlte.
Ein Blick auf die Mitbewerber im Bereich Freizeitprodukte verrät, dass Latham stabile Umsätze im Vergleich zum Vorjahr meldete, während Malibu Boats einen Umsatzanstieg von 12,4 Prozent verzeichnen konnte. Während Lathams Aktienkurs unverändert blieb, fiel der von Malibu Boats um 1 Prozent.
Dennoch bleibt der Ausblick für 2025 aufgrund potenzieller Änderungen in der Handelspolitik und Diskussionen um Unternehmenssteuern unsicher. Trotz der positiven Entwicklung von Smith & Wesson, das in den letzten Monaten einen Kursanstieg von 9,2 Prozent verzeichnete, liegt die gesamte Branche nach wie vor unter Druck.
Analysten prognostizieren für Smith & Wesson einen durchschnittlichen Kurs von 13,83 US-Dollar, im Vergleich zum aktuellen Preis von 10,65 US-Dollar. Der Einfluss von generativer KI auf große Konzerne ist unübersehbar, mit Nvidia und AMD, die nahe ihrer Allzeithochs handeln. Doch ein weniger bekanntes Halbleiterunternehmen könnte vom KI-Boom profitieren.

