Sierra Madre Gold and Silver: Umfassende Erweiterung in der La Guitarra Mine
Sierra Madre Gold and Silver hat ehrgeizige Expansionspläne für seine La Guitarra Mine im mexikanischen Staat Estado de Mexico verkündet. Das Unternehmen plant, die Kapazität der Mine in zwei Phasen innerhalb der nächsten Jahre massiv zu erhöhen. Die erste Phase, die bis zum zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein soll, sieht eine Steigerung der Kapazität um über 50 % auf bis zu 800 Tonnen pro Tag vor. Diese Erweiterung beinhaltet Investitionen in moderne Anlagen wie eine Paste-Fill- und Eindickungsanlage, sowie zusätzliche Brech- und Mahltechnik.
In einem zweiten Schritt bis zum dritten Quartal 2027 soll die Verarbeitungskapazität auf bis zu 1.500 Tonnen pro Tag anwachsen. Dies wird durch den Bau einer neuen Trockenlagerungsanlage und Modifikationen in der bestehenden Infrastruktur ermöglicht.
Finanziell gut aufgestellt, plant Sierra Madre diese Entwicklungen ohne zusätzliche Kapitalerhöhungen zu bewältigen. CEO Alex Langer betont die Effizienzvorteile, die durch gesteigerte Produktionskapazitäten und damit verbundene Skaleneffekte erwartet werden. Auch COO Greg Liller zeigt sich zuversichtlich: Die Erweiterung erfordere keine zusätzlichen Genehmigungen und wesentliche Komponenten seien bereits auf dem Weg.
Sierra Madre geht gewissenhaft mit der logistischen Herausforderung um, die mit solchen Betriebserweiterungen einhergeht. Geplante Ausfallzeiten sollen für Wartungsarbeiten genutzt werden, um den Betrieb optimal vorzubereiten und die Störungen so gering wie möglich zu halten.
In Summe versprechen die Expansionspläne nicht nur eine Verdopplung der Kapazität, sondern auch eine langfristige Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität des Unternehmens.

