Seltene Erden als Brückenschlag: USA und Russland beginnen Gespräche
In einer bemerkenswerten Entwicklung in der Welt der Rohstoffpolitik stehen die USA und Russland am Beginn von Verhandlungen über die gemeinsame Ausbeutung russischer Seltenerdmetalle. Kirill Dmitrijew, der Leiter des russischen Staatsfonds, bestätigte das Interesse mehrerer Unternehmen an diesem vielversprechenden Bereich, ohne jedoch konkrete Details zu enthüllen.
Diese Verhandlungen, fokussiert auf die wertvollen Metalle, die in alltäglichen Technologien wie Smartphones und Laptops Anwendung finden, könnten die Tür zu einer intensiveren Kooperation zwischen beiden Ländern öffnen. Der Bedarf an diesen 17 Metallen nimmt weltweit rasant zu, was ihre strategische Bedeutung weiter verstärkt.
Während US-Präsident Donald Trump die Beziehungen zu Russland verbessern und den Ukraine-Konflikt entschärfen möchte, bot Russlands Präsident Wladimir Putin bereits im Februar eine ressourcenorientierte Zusammenarbeit an. Das macht deutlich: Die russischen Vorkommen an Seltenerdmetallen sind im Gegensatz zur Ukraine erheblich größer. Jedoch erweist sich ein Rohstoffabkommen mit der Ukraine als besonders herausfordernd. Die jüngsten Vertragsvorschläge aus Washington berücksichtigen vorrangig amerikanische Interessen, was zu Bedenken bei der ukrainischen Regierung führt. Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich zurückhaltend, den Entwurf zu unterzeichnen, was ihm harsche Worte und Drohungen von Trump eingebracht hat.

