Selenskyj im eleganten Schwarz: Ein modischer Wandel bei Treffen mit Trump
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat bei seinem jüngsten Besuch im Weißen Haus für Aufsehen gesorgt: Statt wie gewohnt in legerer Kleidung, entschied er sich für ein elegantes schwarzes Ensemble – ein schwarzes Hemd mit Reversjacke, wie Fernsehbilder zeigten. Diese stilistische Veränderung zog nicht nur die Aufmerksamkeit von US-Präsident Donald Trump auf sich, der Selenskyj für den gewählten Look lobte, sondern auch von einem Journalisten, der den Ukrainer bei seinem letzten Besuch im Februar scharf kritisiert hatte. Noch am selben Tag hatte Selenskyj ein Treffen mit dem US-Sonderbeauftragten Keith Kellogg, bei dem er in einem schlichten schwarzen T-Shirt zu sehen war.
Selenskyjs früherer Besuch im Weißen Haus hatte ein abruptes und unerfreuliches Ende gefunden. Aufgrund von Auseinandersetzungen mit Trump und dessen Vize, JD Vance, verließ er damals Washington vorzeitig, nachdem ihm mangelnde Kompromissbereitschaft vorgeworfen wurde. Auch seine Wahl des Outfits – ein schlichter Pullover als Symbol seiner Rolle während des Krieges – war damals auf US-amerikanischer Seite auf Missfallen gestoßen. Das Nachrichtenportal "Politico" hatte zuvor unter Berufung auf eine bekannte ukrainische Designerin berichtet, dass Selenskyj auch bei diesem Treffen seiner Linie treu bleiben würde, allerdings in einem Anzug mit militärischer Anmutung, um die anhaltenden Kriegsumstände zu unterstreichen.

