Schwerste Drohnenangriffe auf Ukraine: Polen reagiert mit Abfangjägern
In einer Eskalation der Luftangriffe hat Russland die Ukraine mit einem bisher unerreichten Ausmaß an Drohnenattacken konfrontiert, wie aus Berichten Kiews hervorgeht. Die ukrainische Luftwaffe berichtet von einer massiv koordinierten Offensive, bei der 479 Drohnen des Typs Shahed und Attrappen, zusammen mit mehreren Raketen unterschiedlicher Typen eingesetzt wurden.
Auch wurden vier Hyperschallraketen vom Typ Kinschal und diverse Marschflugkörper sowie zwei Luft-Boden-Raketen des Typs Ch-31 gemeldet. Die Verteidiger gaben zudem an, alle 479 Flugobjekte erfolgreich abgewehrt zu haben. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben steht noch aus.
Der heftige Drohnenangriff löste in zahlreichen ukrainischen Regionen nächtlichen Luftalarm aus. In der westlichen Region Riwne wurde nach Aussagen von Gouverneur Olexander Kowal ein Zivilist verletzt, während in der Nähe der Front in der Region Saporischschja drei Menschen verletzt wurden. Die Alarmphase währte dort bis in die frühen Morgenstunden.
Auch Dnipropetrowsk und Charkiw waren Ziel der Angriffe, wobei letztere Region speziell mit gelenkten Gleitbomben beschossen wurde. Im Zuge dieser intensiven russischen Angriffe hat Polen mit der Alarmierung eigener Abfangjäger reagiert. Am frühen Montagmorgen wurden polnische sowie verbündete Kampfjets aktiviert, wie das Operative Führungskommando in Warschau über die Plattform X mitteilte.
Bodenbasierte Luftabwehr- und Radarüberwachungssysteme wurden ebenfalls in Alarmbereitschaft versetzt, um die Situation an der Grenze aufmerksam zu beobachten. Diese Schritte seien präventiv und dienen der Aufrechterhaltung eines stabilen Sicherheitsrahmens in der unmittelbaren Grenzregion.

