Schweizer Bankiers wehren sich gegen Info-Austausch
05. Februar 2010, 11:52 Uhr · Quelle: dpa
Bern (dpa) - Schweizer Bankiers wehren sich gegen einen automatischen Informationsaustausch mit den EU-Ländern über ihre Kunden. Einen solchen massiven Eingriff in die Privatsphäre könne die Schweiz nicht akzeptieren. Das sagte der Geschäftsführer der Schweizerischen Bankiervereinigung, Urs Roth, der «Berner Zeitung». Finanzminister Hans-Rudolf Merz hatte angedeutet, dass für die Schweiz ein von der Europäischen Union seit langem geforderter und dort üblicher automatischer Informationsaustausch möglich wäre.

