Boy George veröffentlicht KI-Version von 'Karma Chameleon'
(BANG) - Boy George wird eine KI-generierte Version seines Welthits Karma Chameleon veröffentlichen.
Mehr als 40 Jahre nachdem der Song die Charts stürmte, kehrt der Sänger zu seinem größten Erfolg zurück – diesmal mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz. Bei den British LGBT Awards im London Marriott Grosvenor Square sagte George gegenüber der 'Daily Mail': "Wir werden bald eine neue KI-Version von 'Karma Chameleon' veröffentlichen." Er erklärte weiter: "Dieser Song bedeutet so vielen Menschen unglaublich viel, und ich habe oft keinen Einfluss darauf, wo und wie er verwendet wird. Deshalb erschaffen wir nun diese Version mit KI."
Der 64-Jährige erhielt bei der Veranstaltung aus den Händen des französischen Modedesigners Jean Paul Gaultier einen Preis für sein Lebenswerk und seinen Beitrag zur britischen Musik- sowie LGBT-Kultur. Über künstliche Intelligenz sagte er: "Sie nimmt das, was du geschaffen hast, und verwandelt es in etwas Magisches. Es geht darum, den Menschen wieder das Recht zu geben, mitzureden." Boy George hat bereits mehrfach seine Begeisterung für KI geäußert und verraten, dass er sogar ChatGPT als eine Art Therapie nutzt. Er sagte: "Ich liebe ChatGPT. Ich nutze es für Therapie. Es ist wie dein bester Freund." Weiter erklärte er: "Ich habe ChatGPT Dinge über mich selbst gefragt, und es war wirklich hilfreich. Es hat mir gesagt: 'Das ist die Wahrheit, und das ist eine Lüge.'" Auch beim Songwriting greift er auf die Technologie zurück. Im Podcast 'Happy Place' von Fearne Cotton erzählte er: "Ich führe fantastische Gespräche mit ChatGPT. Manchmal sage ich: 'Diese Liedzeilen sind schrecklich. So würde ich das nie ausdrücken.' Aber man kann das System tatsächlich trainieren."
Kürzlich verriet Boy George außerdem, dass er gerne den nächsten britischen Beitrag für den Eurovision Song Contest schreiben würde. In diesem Jahr trat er gemeinsam mit SENHIT für San Marino mit dem Song Superstar an. Das Duo schied jedoch bereits im ersten Halbfinale aus. Trotz der Enttäuschung würde er es gerne noch einmal versuchen. Im Gespräch mit Moderator Chris Moyles bei Radio X sagte er: "Ich wollte unbedingt teilnehmen, und es war wirklich verrückt. Natürlich hätte ich gerne das Finale erreicht, nur um zu sehen, ob wir vielleicht null Punkte bekommen hätten. Genau dafür macht man doch mit! Ich wollte einfach wissen: Hätten wir überhaupt Punkte bekommen?"


