Schwarz-Rote Koalitionspläne: Monatliche Treffen sollen Regierungsarbeit stärken
In einem vielversprechenden Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit planen die angestrebten schwarz-roten Koalitionsparteien regelmäßige monatliche Treffen. Ein zentrales Element im Koalitionsvertrag stellt der Koalitionsausschuss dar, der insbesondere dazu dienen soll, Unstimmigkeiten zu klären.
Dieser Ausschuss wird von den Führungsspitzen der Parteien und Fraktionen gebildet und soll neben den geplanten monatlichen Treffen immer dann zusammenkommen, wenn einer der Partner ein spezifisches Bedürfnis signalisiert. Die Frage, ob die CDU, CSU und SPD tatsächlich eine gemeinsame Bundesregierung formen werden, bleibt allerdings noch offen und wird in den kommenden Tagen durch die Entscheidungen der Parteien selbst geklärt werden.
Der Koalitionsvertrag geht über organisatorische Themen hinaus und umfasst auch wichtige Grundsätze für die Regierungstätigkeit. Eine klare Absage wird der Zusammenarbeit mit verfassungsfeindlichen und rechtsextremen Parteien erteilt; dies soll als fester Grundsatz auf allen politischen Ebenen gelten.

