Scholastic enttäuscht erneut: Umsatzrückgang und verpasstes Gewinnziel
Der internationale Bildungs- und Medienverlag Scholastic hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 die Umsatzerwartungen der Wall Street nicht erfüllt und einen Umsatzrückgang von 4,9 % verzeichnet, was einem Umsatz von 225,6 Millionen Dollar entspricht. Der bereinigte Verlust pro Aktie lag mit 2,52 Dollar um 4,6 % unter den Konsensschätzungen der Analysten.
Peter Warwick, Präsident und CEO von Scholastic, äußerte sich dennoch optimistisch bezüglich der laufenden strategischen Initiativen des Unternehmens. Trotz der saisonal ruhigen Sommermonate, die zu einem erwarteten operativen Verlust führten, betonte er die Fortschritte in allen Segmenten.
Die legendäre Scholastic Book Fair ist nur ein Beispiel für die Innovationskraft des Unternehmens, das weltweit im Bereich Kinderliteratur und Bildung tätig ist. Dennoch zeigen die Zahlen der letzten fünf Jahre ein schwaches jährliches Wachstum von nur 1,9 %. Analysten erwarten im kommenden Jahr lediglich ein Umsatzwachstum von 2,4 %, was unter dem Branchendurchschnitt liegt.
Bisher blieb die operative Marge von Scholastic mit durchschnittlich 2 % in den letzten zwei Jahren weit hinter den Erwartungen zurück. Im letzten Quartal betrug die Marge sogar negative 40,9 %, was auf erhöhte Ausgaben im Verhältnis zum Umsatz zurückzuführen ist.
Die bereinigten Gewinne je Aktie sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal ebenfalls und lagen neben den Analystenerwartungen. Dieser abwärts gerichtete Trend führte zu einem Rückgang des Aktienkurses um 12,2 %.
Während das vergangene Quartal enttäuschende Ergebnisse lieferte, bleibt abzuwarten, ob Scholastic die Herausforderungen meistern kann. Anleger und Analysten sind gespannt, ob der aktuelle Kursrückgang eine günstige Einstiegsmöglichkeit bietet.

