Schlagzeilen im Überblick: Von Rücktritten und Reformen
Der französische Notenbankchef, François Villeroy de Galhau, wird sein Amt früher als erwartet verlassen. Ursprünglich bis Ende 2027 im Amt, plant er nun seinen Rücktritt bis Anfang Juni. Diese unerwartete Entscheidung sorgt für Überraschung in der Finanzwelt.
Die geplanten Reformen zur Energiewende des deutschen Wirtschaftsministeriums stoßen auf heftigen Widerstand. Ministerin Katherina Reiche beabsichtigt, den Ausbau von Wind- und Solaranlagen besser mit dem Netzausbau zu synchronisieren und die damit verbundenen Kosten zu senken. Diese Pläne, die erste Erwähnung fanden im "Spiegel", lösen jedoch umfassende Kritik aus.
Der britische Premierminister Keir Starmer könnte sein Amt wegen des Epstein-Skandals verlieren. Seine Entscheidung, einen Epstein-Vertrauten zum Botschafter in den USA zu ernennen, bringt ihn in Bedrängnis.
SPD-Chef Lars Klingbeil verlangt tiefgreifende Strukturveränderungen im Gesundheitssystem. Bei einer Veranstaltung in Springe fordert Klingbeil ernsthafte Vorschläge, um den vielzitierten "Verschiebebahnhof" zu überwinden.
Eine Weltausstellung Expo 2035 in Berlin-Brandenburg erscheint immer wahrscheinlicher. Ostdeutsche Industrie- und Handelskammern heben die Vorteile einer solchen Ausstellung hervor, die ganz Deutschland durch Innovationen und Investitionen bereichern könnte.
Der Sentix-Konjunkturindex der Eurozone zeigt deutliche Verbesserungen. Der Indikator stieg im Februar um 6 Punkte auf plus 4,2 Punkte, der beste Wert seit Juli und über den Erwartungen der Analysten. Ein von der Universität Regensburg durchgeführter Bericht zeigt, dass die Grundrente effektiv mehr als einer Million Menschen in Deutschland zugutekommt. Arbeitsministerin Bärbel Bas lobt die zielgerichtete Wirkung dieser Maßnahme.

