Samsung Unpacked

Samsung Galaxy S25: Kamera, KI und eine dünne Überraschung

23. Januar 2025, 11:01 Uhr · Quelle: dpa
Samsung packt in die S-Serie traditionell seine aktuellste Technik rein. In diesem Jahr heißt das: noch mehr KI. Und die Überraschung beim Preis bleibt nicht die Einzige.

San Jose (dpa/tmn) - Samsung hat große Pläne für die neue Generation seiner Top-Smartphone-Reihe. Bei Modellen des Galaxy S25 soll KI nahezu jede Interaktion mit den Geräten begleiten, sagte Smartphone-Chef TM Roh bei der jüngsten Unpacked-Präsentation. Samsungs Vision: Ein Telefon, mit dem man sich unterhält, das für den Nutzer eigenständig Aufgaben erledigen kann und damit ein hilfreicher Begleiter im Alltag ist. Und das quer über Grenzen von Apps - und auch Geräten - hinweg.

Ein Beispiel: Man soll einem S25 sagen können, dass der Fernseher ausgehen soll, wenn man eingeschlafen ist. Schlaf-Timer kennt man schon lang. Aber stellt ein Wearable - also zunächst einmal vermutlich Samsungs Uhr oder Fitness-Ring - tatsächlich fest, dass man eingeschlafen ist, dann soll auch der Fernseher ausgehen. 

Einen richtigen Eindruck davon, wie gut diese und verschiedene andere KI-Ideen funktionieren, wird man erst mit Erscheinen der drei neuen Modelle am 7. Februar bekommen. Aber klar ist bereits, dass Google mit seiner Gemini-KI wieder eine zentrale Rolle spielen wird. Und dass Samsung auf die Kooperationsbereitschaft von App-Anbietern setzt.

Samsung öffnet die Smartphones für sogenannte KI-Agents anderer Entwickler. Diese Agents sind Programme, die eigenständig Aufgaben im Auftrag der Nutzer erfüllen können. Zum Start sind Spotify und WhatsApp an Bord. Dadurch soll man zum Beispiel das Telefon mit einem einzigen Sprachbefehl einen Tourkalender via WhatsApp an Freunde schicken lassen können.

Galaxy S25: «Morgen-Briefing» von der KI

Bei der Personalisierung soll sich das Gerät mit der Zeit zum Beispiel darauf einstellen, wann die Nutzer zur Arbeit aufbrechen und welchen Weg sie dafür nehmen. Auf dieser Basis soll ein «Morgen-Briefing» die aus Sicht der KI nötigen Informationen für den Tag zusammenstellen. Ein «Abend-Briefing» soll dann wiederum die Ereignisse zusammenfassen und einen Ausblick auf den nächsten Tag geben.

Auf den Telefonen sind weiter mehrere KI-Assistenten aktiv: Samsungs hauseigene Software Bixby soll bei der Bedienung der Geräte helfen, für allgemeinere Aufgaben ist Googles Gemini zuständig.

Verbessert wurde die Funktion «Circle to Search», bei der man eine Google-Suche durch das Einkreisen eines Objekts im Bild auslösen kann. Sie erkennt jetzt automatisch E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Webadressen.

Die etwas andere Foto-KI

In Zeiten der Smartphone-Fotografie hat man sich daran gewöhnt, dass KI-Modelle im Hintergrund aktiv sind, um die Bilder besser zu machen. Auch beim S25 identifiziert die Software Objekte und Texturen, um sie optimal abzubilden. Aber KI kann auch versuchen, die Nutzer zu besseren Fotografen zu machen. 

Man kann Googles Gemini nämlich fragen, ob die Komposition eines Fotos verbessert werden könnte oder wie man die Bilder leuchtender machen kann. Die Software antwortet in einer Unterhaltung. Der Tipp für lebendige Bilder war übrigens, sich einen sonnigen Tag auszusuchen - oder notfalls später Kontrast und Sättigung anzupassen.

Damit die Nutzer bei KI auf den Geschmack kommen, gibt es beim Kauf eines S25 das Gemini-Advanced-Abo von Google für sechs Monate gratis dazu. Aktuell kostet das Abo 21,99 Euro monatlich.

Ein «Spatio-Temporal-Filter» für die Kameras

Mit KI-Funktionen aufgerüstet wurde auch die Kamera. In Videoaufnahmen soll ein in die Chiparchitektur integrierter «Spatio-Temporal-Filter» Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen reduzieren, indem er zwischen bewegten und unbeweglichen Objekten unterscheidet. 

Mit dem «Audio-Radierer» soll man unerwünschte Geräusche wie Wind oder den Lärm einer Menschenmenge aus Videos entfernen oder reduzieren. Die Geräusche-Arten kann man dabei einzeln und stufenlos leiser machen.

Beim S25 Ultra hat jetzt auch die Ultra-Weitwinkel-Linse einen Sensor mit 50 statt bisher 12 Megapixeln. Das soll als Nebeneffekt die Makro-Aufnahmen stark verbessern.

Alter Preis ist neuer Preis: Los geht es ab 899 Euro

Den Verkaufspreis lässt Samsung im Vergleich zum Vorgänger Galaxy S24 unverändert. 

Samsung Galaxy S25 mit einer Bildschirmdiagonale von 6,2 Zoll:

  • 899 Euro mit 128 GB Speicher
  • 959 Euro mit 256 GB Speicher
  • 1079 Euro mit 512 GB Speicher

Samsung Galaxy S25+ mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,7 Zoll:

  • 1149 Euro mit 256 GB Speicher
  • 1269 Euro mit 512 GB Speicher

Das Spitzenmodell S25 Ultra mit 6,9-Zoll-Display, mehr Kameras und mehr Fähigkeiten:

  • 1449 Euro mit 256 GB Speicher
  • 1569 Euro mit 512 GB Speicher
  • 1809 Euro mit 1 TB Speicher

«One more thing» auf Samsung-Art

Interessant wurde es dann noch einmal, nachdem die Präsentation schon beendet schien. Die ersten Zuschauer erhoben sich bereits aus den Sitzen, als plötzlich die riesigen Bildschirme noch einmal hell aufleuchteten und Animationen von Geräte-Innereien und Kamera-Konstruktion zeigten. Dazu der Name: Galaxy S25 Edge. Samsung kopierte Apples legendäres «One more thing» - wenn auch ohne den Satz auszusprechen.

Über das Samsung Galaxy Edge selbst wurde unterdessen so gut wie nichts bekannt, außer dass es dünner und leichter sein soll. Wie dünn genau? Das war schwer zu sagen anhand der wenigen Geräte, die man sich nur aus einem Meter Entfernung ansehen durfte. Klar ist auf jeden Fall, dass das Modell nur zwei Kamera-Objektive haben wird. Nach Informationen aus unternehmensnahen Kreisen soll das S25 Edge auch in Deutschland im zweiten Quartal erscheinen.

Versucht Samsung, mit der Vorankündigung dem Erzrivalen Apple die Show zu stehlen? Denn es wird auch eine dünnere und leichtere iPhone-Version erwartet. Medienberichten zufolge könnte sie iPhone Air heißen.

Zu sehen gab es bei dem Event auch einen Ausblick auf das Headset Android XR, das äußerlich an eine Apple Vision Pro aus günstiger anmutenden Materialien erinnert. Auch konnte man sich die Geräte nur aus naher Entfernung ansehen, aber nicht in Funktion erleben.

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