Saarland setzt auf freiwillige Tests von Grenzpendlern

Saarbrücken (dts) - Im Kampf gegen die Ausbreitung mutierter Coronaviren will Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans neue Grenzkontrollen nach Möglichkeit vermeiden. "Wenn Inzidenzen krass auseinanderlaufen und es keine gemeinsamen Bekämpfungsstrategien gibt, dann kommen auch Grenzkontrollen als Ultima Ratio in Betracht", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Unsere Antwort setzt aber auf Zusammenhalt statt auf Abgrenzung. Gemeinsam mit unseren Nachbarn in Frankreich und Luxemburg werden wir konsequente Maßnahmen ergreifen, die den Infektionsschutz in der Grenzregion verbessern und gleichzeitig das alltägliche Leben nicht durch Kontrollen an den Grenzen belasten."

Das Saarland entwickele eine ambitionierte Teststrategie, die der Verbreitung auch von Virusvarianten "besser, mindestens aber ebenso Einhalt gebietet wie belastende Grenzkontrollen", kündigte Hans an. Dazu zählten regelmäßige freiwillige Tests von Grenzpendlern, um Infektionen am Arbeitsplatz möglichst zu verhindern. Für eine zügige Umsetzung stelle die Landesregierung den Unternehmen 100.000 Schnelltests zur Verfügung. Darüber hinaus unterstütze das Land die Einrichtung eines deutsch-französischen Testzentrums durch den Eurodistrict SaarMoselle, sagte der Ministerpräsident. Dort solle Grenzgängern aus beiden Richtungen ein kostenloses und freiwilliges Testangebot gemacht werden.
Politik / DEU / SAR / Gesundheit / Straßenverkehr
20.02.2021 · 10:04 Uhr
[0 Kommentare]
 

EU arbeitet am Corona-Pass für freies Reisen

EU-Sondergipfel zur Corona-Pandemie
Brüssel (dpa) - Die Europäische Union treibt die Arbeit an einem einheitlichen Corona-Impfpass für […] (21)

Nickelodeon eröffnet Avatar Studios

Bild: Quotenmeter Die Welt der Animationsserie soll deutlich ausgebaut werden. Viele Fans waren traurig, […] (00)
 
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News