Russland verkündet militärischen Fortschritt in der Ukraine
Präsident Wladimir Putin äußerte kürzlich, dass Russland auf dem besten Wege sei, im Konflikt mit der Ukraine die Oberhand zu gewinnen. In einer Sitzung mit führenden Militärs berichtete er stolz, dass im laufenden Jahr bereits über 300 Siedlungen im Nachbarland eingenommen wurden. Besonders hervorgehoben wurden dabei größere Städte, die sich zuvor in verteidigungsstarke Festungen verwandelt hatten.
Putin versicherte, dass das Tempo der weiteren Eroberungen dank gesammelter Erfahrung zunehmen werde. Auch wenn die Diplomatie bevorzugt werde, sei Russland bereit, seine „historischen Territorien“ militärisch zurückzuerobern. Seit dem Einmarsch russischer Truppen im Februar 2022 setzt die Ukraine mit westlicher Unterstützung auf Widerstand gegen die Invasion.
Ein weiteres Thema der Sitzung waren die Beziehungen zu den USA. Putin lobte den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und berichtete über Fortschritte bei den Verhandlungen mit der neuen US-Regierung. Gleichzeitig kritisierte er den Westen, dem er die Verantwortung für den von Russland begonnenen Konflikt zuschob. Putin betonte, dass Russland lediglich bemüht sei, den Krieg zu beenden, den der Westen seiner Ansicht nach entfacht habe.
Die Modernisierung der russischen Streitkräfte wurde von Putin besonders hervorgehoben. Er verwies auf technologische Fortschritte sowohl bei der Armee als auch bei den Atomstreitkräften. Unter den erwähnten Weiterentwicklungen befanden sich erfolgreiche Tests des strategischen Marschflugkörpers Burewestnik, des Unterseeapparats Poseidon und der mobilen Mittelstreckenrakete Oreschnik, deren Auslieferung an die Streitkräfte bis zum Jahresende geplant ist.

