Rückkehr der Stabilität: US-Haushaltsvermögen erholt sich nach kurzem Einbruch
Das Vermögen amerikanischer Haushalte verzeichnete am Ende des ersten Quartals einen Rückgang, wie aktuelle Daten der Federal Reserve zeigen. Dieser wurde durch einen kurzzeitigen Einbruch des Aktienmarktes verursacht, der sich jedoch inzwischen erholt hat.
Dem Bericht der Fed zufolge fiel das Nettovermögen von Haushalten und gemeinnützigen Organisationen bis zum 31. März auf 169,3 Billionen US-Dollar zurück - ein Rückgang von 170,9 Billionen US-Dollar gegenüber Ende des letzten Jahres. Dies markiert den ersten Rückgang des Haushaltsvermögens seit dem dritten Quartal 2023.
Neben dem Aktienmarkt trugen auch fallende Immobilienwerte zu diesem Rückgang bei. Der S&P 1500 Composite Index, der einen Großteil des US-amerikanischen Aktienmarktes abbildet, verlor in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 rund 2,5 Billionen US-Dollar an Wert.
Investoren waren in Sorge, dass die von Präsident Donald Trump verhängten Zölle die Inflation steigen lassen und die Wirtschaft in eine Rezession stürzen könten. Doch der Rückgang des Vermögens könnte von kurzer Dauer sein.
Der S&P 1500 hat im bisherigen Jahresverlauf um etwa 1,2 Billionen US-Dollar zugelegt und zeigt sich weitgehend unverändert seit Trumps Amtsantritt zu seiner zweiten Amtszeit am 20. Januar.

