Rubio betont Verhandlungsbereitschaft der USA in Ukraine-Krise
US-Außenminister Marco Rubio betonte in einer Pressekonferenz kurz vor den bevorstehenden Gesprächen mit Moskau, dass weder die Ukraine noch Russland zu einem Friedensschluss im Ukraine-Konflikt gezwungen werden sollen. Anstatt zu forcieren, wolle man herausfinden, inwieweit die Kriegsparteien bereit sind, Zugeständnisse zu machen und ob diese bereitstehenden Kompromisse eine Basis für einen Konsens bieten könnten. Rubio erklärte weiter, dass ein Friedensabkommen nur dann zustande kommen könne, wenn sowohl die Ukraine als auch Russland ihre Zustimmung geben. Einseitige Lösungen kämen daher nicht in Betracht. Dies unterstreicht die Position der USA, die auf einen diplomatischen Weg statt auf Druckmittel setzt. Zwar machten die USA klar, dass sie drängendere Prioritäten innerhalb ihrer eigenen Hemisphäre sehen, die ihren nationalen Interessen dienen, doch betonte Rubio, dass dies nicht bedeute, dass der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ignoriert werde.
Vielmehr wollen die USA weiterhin an der Lösung der Krise arbeiten. An diesem Wochenende sind hochrangige Gespräche zwischen US-Vertretern und dem Kreml in Miami geplant, um den diplomatischen Prozess voranzutreiben.

