Renditewachstum bei Bundesanleihen: Eine einladende Konsolidierungsphase
Am Donnerstag erlebten deutsche Staatsanleihen einen erfreulichen Start in den Handelstag mit überzeugenden Kursgewinnen. Dies wurde durch die schwächere Performance der internationalen Aktienmärkte begünstigt, die den Anleihemarkt stützte. Besonders der Euro-Bund-Future zeigte sich optimistisch und erhöhte sich um 0,10 Prozent, womit er 127,57 Punkte erreichte. Passend dazu lag die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihe bei 2,85 Prozent. Die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) identifizierten hier eine Konsolidierungsphase am Rentenmarkt.
Im weiteren Tagesverlauf richte sich das Augenmerk vor allem auf zwei bedeutende wirtschaftliche Signale: den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank sowie die Inflationsdaten aus den USA. Diese Faktoren werden entscheidend für die zukünftige Geldpolitik der amerikanischen Notenbank, der Federal Reserve (Fed), sein. Während von Seiten der EZB keine Zinsveränderung erwartet wird, waren die Zinsen von der Fed kürzlich gesenkt worden. Ein schwächer werdender Arbeitsmarkt schien hier maßgeblich für die Senkungsentscheidung zu sein, obwohl die inflationäre Lage hartnäckig bleibt.

