Puma-Aktie rutscht ab: Übernahmegerüchte erhalten Dämpfer
Für den deutschen Sportartikelhersteller Puma hat sich das Tauziehen um eine mögliche Übernahme vorerst als Illusion herausgestellt. Die Aktien des Unternehmens erlebten am Freitag einen drastischen Rückgang von bis zu zwölf Prozent und markierten damit das Schlusslicht im MDax der mittelgroßen Unternehmen. Ein Händler verwies auf Berichte, wonach Verhandlungen der französischen Milliardärsfamilie Pinault mit dem chinesischen Sportartikelgiganten Anta Sports ohne Ergebnis beendet wurden.
Die chinesische Unternehmensgruppe Anta, die bereits bekannte Marken wie Fila und Jack Wolfskin ihr Eigen nennt, galt seit Ende des letzten Jahres als potenzieller Käufer von Puma. Zentral für den Erfolg einer solchen Transaktion stellt sich die Bewertungshaltung der Familie Pinault dar, die mit nahezu 30 Prozent der Anteile eine bedeutende Beteiligung an Puma hält.
Das Scheitern der Gespräche könnte den Druck auf die Puma-Aktionäre weiter erhöhen, zumal die Erwartungen an die Verhandlungen groß waren. Hierdurch entstehen neue Unsicherheiten auf dem Markt, was sich auch in der aktuellen Aktienperformance widerspiegelt.

