Pragmata startet früher als geplant – neuer Trailer zeigt Hugh, Diana und bedrohliche KI-Gegner
Capcom hat in letzter Zeit bewiesen, dass das Studio weiß, wie man Vorfreude schürt. Nachdem Resident Evil Requiem die Verkaufscharts gestürmt hat, richtet sich der Blick nun auf das nächste große Einzelspieler-Projekt des Hauses: Pragmata. Ein neuer Trailer wurde enthüllt, der nicht nur frisches Gameplay zeigt, sondern auch eine handfeste Überraschung für alle bereithält, die den Titel schon länger auf dem Radar haben.
Früher als erwartet: Pragmata erscheint eine Woche früher
Der wohl erfreulichste Teil der jüngsten Ankündigung ist schlicht und ergreifend der neue Erscheinungstermin. Pragmata erscheint nun am 17. April für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und die Nintendo Switch 2 – und damit eine ganze Woche früher als bislang geplant. Solche Vorverlegungen sind in der Spielebranche selten, und sie senden ein Signal: Das Spiel ist fertig, poliert und bereit. Wer den Titel ohnehin auf der Wunschliste hatte, kann den Kalender also entsprechend anpassen.
IDUS, ein zerstörter Mondstützpunkt und neue Roboterbedrohungen
Der neue Trailer liefert erstmals handfeste Antworten auf die Frage, was auf der Mondstation eigentlich schiefgelaufen ist. Die künstliche Intelligenz IDUS, die den Stützpunkt eigentlich kontrollieren sollte, wurde bei einem Beben beschädigt und ist seitdem außer Kontrolle geraten. Das Ziel von Protagonist Hugh lautet entsprechend: IDUS aufhalten und zurück zur Erde gelangen. Klingt nach einem klar umrissenen Auftrag – wäre da nicht das Arsenal an neuen Gegnern, das der Trailer präsentiert. Besonders auffällig ist eine skorpionartige Kampfmaschine, die sowohl in ihrer Gestaltung als auch in ihrer Bedrohlichkeit unmittelbar Wirkung zeigt. Dazu gesellen sich flinke, sägeblattartige Einheiten, die blitzschnell aus dem Nichts auftauchen und Unaufmerksamkeit sofort bestrafen. Pragmata wird spielerisch nicht zimperlich sein.
Hugh und Diana: Eine Beziehung im Mittelpunkt des Geschehens
Jenseits des Kampfgeschehens zeigt der neue Trailer erneut, was Pragmata von vielen anderen Science-Fiction-Shootern unterscheidet: die Bindung zwischen Hugh und dem Mädchen Diana. Beide sind in einer lebensfeindlichen Umgebung aufeinander angewiesen, und die Mechaniken spiegeln das direkt wider – Hugh kämpft, schießt und bewegt sich durch die Kulisse, während Diana mit ihren Hackerfähigkeiten und speziellen Modulen die taktische Tiefe ins Spiel bringt. Das gleichzeitige Schießen und Hacken bildet den Kern des Kampfsystems und lässt sich bereits in der kostenlosen Demo ausprobieren, die für alle Plattformen verfügbar ist. Der Demoeinstieg umfasst Kampf, Erkundung und einen abschließenden Bosskampf – ein kompaktes Gesamtbild dessen, was Pragmata zu bieten hat.
Offene Fragen und eine Welt, die mehr verbirgt als sie zeigt
Was Pragmata erzählerisch so interessant macht, ist das konsequente Zurückhalten von Informationen. Hughs Vergangenheit, sein Aufwachsen in einem Waisenhaus, die wahre Natur seiner Verbindung zu Diana und die Hintergründe des Desasters auf der Mondstation – all das wird bislang nur angedeutet, nie vollständig aufgedeckt. Capcom scheint die Geschichte bewusst in Schichten aufgebaut zu haben, die sich erst im Spielverlauf entfalten. Für alle, die Science-Fiction mögen, die nicht nur spektakulär, sondern auch rätselhaft ist, klingt das nach einem vielversprechenden Versprechen.


