Politisches Ringen, optimistische Handelsgespräche und wirtschaftliche Trends
Im Deutschen Bundestag entbrannte eine lebhafte Debatte zwischen der schwarz-roten Koalition und der Oppositionspartei AfD. CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz verbreitete Optimismus hinsichtlich eines politischen Stimmungswechsels seit dem Regierungswechsel. Allerdings konfrontierte AfD-Fraktionschefin Alice Weidel ihn scharf mit Vorwürfen des Wortbruchs und titulierte ihn als "Lügenkanzler".
Gleichzeitig sucht die EU nach Lösungen im transatlantischen Handel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump vorsichtig optimistisch. Gemeinsam diskutierten sie Möglichkeiten für einen stabilen Handelsrahmen, um die transatlantische Handelsbeziehung zu stärken.
In Asien kämpft die chinesische Wirtschaft derweil mit Deflationsrisiken. Das chinesische Statistikamt berichtete über abermals gesunkene Erzeugerpreise, während die Verbraucherpreise nur geringfügig gestiegen sind.
Auch globale Investitionstrends zeigen interessante Entwicklungen. Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) hebt hervor, dass Investitionen in immaterielle Güter rasant zugenommen haben. Diese steigen in verschiedenen Volkswirtschaften deutlich schneller als traditionelle Investitionen in materielle Anlagen.
Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit plant die schwarz-rote Koalition noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf, wie aus dem Bundesfinanzministerium zu hören ist. Damit soll ein entschiedenes Zeichen gegen Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit gesetzt werden.

