Politische Telefongespräche: Merz und Trump im Dialog über Ukraine und Handelsfragen
Im Rahmen intensiver diplomatischer Bemühungen hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Gespräch mit US-Präsident Donald Trump die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA vorangetrieben. In einem Telefonat, dessen Existenz kürzlich durch Regierungskreise bestätigt wurde, standen die Stärkung der Luftverteidigung der Ukraine und Handelsfragen im Mittelpunkt. Der Inhalt des Gesprächs bleibt jedoch bislang weitgehend unter Verschluss.
Derweil hatte Trump ebenfalls die Gelegenheit genutzt, mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu sprechen. Doch wie Trump später enttäuscht feststellen musste, blieben Fortschritte in Richtung einer Friedenslösung aus, und kurz darauf intensivierten russische Streitkräfte ihre Luftangriffe auf die Ukraine.
Am Freitag bestätigte Regierungssprecher Stefan Kornelius in der Pressekonferenz, dass sich Merz in mehreren Telefonaten energisch für eine verstärkte Luftabwehr der Ukraine engagiert habe, ohne jedoch Details zu den Gesprächspartnern preiszugeben.
Parallel dazu erhöhte Merz öffentlich den Druck auf die Handelsverhandlungen zwischen der EU und den USA. Eine schnelle Einigung ist gefordert, andernfalls drohen ab dem 9. Juli neue US-Zölle auf europäische Waren, was den transatlantischen Handel weiter belasten könnte.

