Planungssicherheit für zivile US-Streitkräfte-Beschäftigte in Deutschland
Die Zivilbeschäftigten der US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz können auch im November mit ihren Gehaltszahlungen rechnen. Diese Sicherheit wurde durch eine Einigung zwischen Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, beide Mitglieder der SPD, erzielt, so das Innenministerium in Mainz. Insgesamt sind bundesweit etwa 11.000 Mitarbeiter betroffen, hauptsächlich in Rheinland-Pfalz und Bayern, aber auch in Baden-Württemberg und Hessen.
Bereits im Oktober hatten die Beschäftigten ihre Gehälter ohne Verzögerungen erhalten, ein Prozess, der allein in Rheinland-Pfalz Zahlungen von rund 43 Millionen Euro umfasste. Die betroffenen Berufe sind vielfältig und erstrecken sich über Fahrer, Gärtner, Feuerwehrleute bis hin zu Schreinern.
Die Gewerkschaft Verdi unterstreicht die Wichtigkeit dieser Planungssicherheit für die Arbeitnehmer in Deutschland, im Gegensatz zur Unsicherheit in den Vereinigten Staaten. Susanne Schäfer von Verdi betont, dass das Nato-Truppenstatut klar vorsehe, dass die Gehälter durch die US-Amerikaner zu tragen sind, und Verzögerungen hier einem Vertragsbruch gleichkämen. Die Auszahlung der Tarif-Gehälter wird bundesweit durch die ADD Kaiserslautern gewährleistet, was die finanzielle Stabilität der Zivilbeschäftigten sicherstellt.

