Photovoltaik überholt fossile Energieträger: Ein Lichtblick für die Energiewende

Die Stromerzeugung aus Solaranlagen hat in Deutschland im vergangenen Jahr einen bemerkenswerten Anstieg erlebt. Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) erhöhte sich der Anteil der Photovoltaik an der Stromproduktion von 14 Prozent im Jahr 2024 auf etwa 18 Prozent. Diese Entwicklung verhalf der Solarenergie dazu, sowohl Braunkohle als auch Erdgas als Stromquellen zu überflügeln.
Stützend auf die Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, bleibt die Windkraft mit 27 Prozent der dominierende Faktor in der deutschen Stromerzeugung. Dennoch erreichten die mehr als 5,5 Millionen Photovoltaikanlagen einen neuen Höchstwert von rund 87 Terawattstunden elektrischer Energie, was eine Zunahme von beeindruckenden 15 Terawattstunden im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Trotz dieses positiven Trends mahnt der BSW zur Eile: Das Ausbautempo der Solarinstallationen stagniert. Zwar wurden 2025 weitere 17,5 Gigawatt an Leistung hinzugefügt, allerdings reicht das laut dem Verband nicht aus, um die ambitionierten Ausbauziele für 2030 zu erreichen.
Derweil bestätigte die Bundesnetzagentur den Wachstumsschub der Erneuerbaren mit einem Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien auf 58,8 Prozent im Jahr 2025, bezogen auf die tatsächlich ins Versorgungsnetz eingespeiste Strommenge. Insbesondere aus Photovoltaikanlagen gelangten 74,1 Terawattstunden in das Netz – eine Steigerung um beachtliche 17 Prozent.
Der Eigenverbrauch der Haushalte, wie etwa das Laden von Elektroautos mit selbst erzeugtem Solarstrom, ist in diesen Zahlen bereits berücksichtigt und verdeutlicht, dass die eigene Stromproduktion zunehmend an Bedeutung gewinnt.

