Patch in Sicht! Metal Gear Solid Delta: Snake Eater kümmert sich um PC-Abstürze – doch Geduld bleibt Pflicht
Der Dschungel ruft, doch der PC schweigt. Während Metal Gear Solid Delta: Snake Eater offiziell erst heute weltweit erscheint, durften Besitzer der Digital Deluxe Edition dank Vorabzugang bereits ein paar Tage vorher in die Haut von Naked Snake schlüpfen. Die anfängliche Euphorie der PC-Spieler weicht jedoch rapide einer tiefen Frustration. Anstelle von taktischer Spionage-Action und packenden Bosskämpfen werden sie von einer unerwarteten Welle an Abstürzen, bizarren Bugs und erheblichen Optimierungsproblemen heimgesucht. Der mit Hochspannung erwartete Start auf dem heimischen Rechner entpuppt sich als technisches Minenfeld, das selbst den legendären Supersoldaten ins Stolpern bringt.
Wenn die Fauna zur fatalen Fehlermeldung wird
Die Liste der gemeldeten Probleme liest sich teilweise wie eine bizarre Sammlung von Dschungel-Anekdoten. So kann das Spiel im Survival Viewer unvermittelt abstürzen, wenn du unter bestimmten Umständen die ikonische Krokodil-Mütze abnimmst. Ja, ein kosmetischer Gegenstand kann einen kompletten Systemkollaps provozieren. Noch absurder wird es, wenn die namensgebende Tierwelt ins Spiel kommt. Befinden sich Killerkrokodile in deiner Nähe und verspüren sie Hunger, während du gerade nach Nahrung suchst, kann dies ebenfalls zum sofortigen Bildschirmtod führen. Selbst grundlegende Aktionen, wie das Öffnen des Codec-Fensters, sind nicht vor dieser unberechenbaren Instabilität gefeit und können das Spielerlebnis abrupt beenden.
Schwebende Schlangen und Konamis Krisenmanagement
Abseits dieser spielzerstörenden Abstürze plagen weitere Glitches das Remake. Berichte über einen in der Luft schwebenden Snake, wenn er aus einer Rolle in eine Kriechbewegung übergeht, oder eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit beim Wechsel in die Intrusion-Ansicht häufen sich. Konami hat die Flut an Beschwerden inzwischen zur Kenntnis genommen und in einem Statement bekannt gegeben, dass man die Ursachen für all diese Probleme derzeit „untersucht“. Man bittet die Community um Geduld, da die Entwicklung und Bereitstellung eines umfassenden Patches „etwas länger“ dauern werde. Ein genauer Zeitplan wurde nicht genannt, aber die Fehlerbehebungen sollen schrittweise veröffentlicht werden, sobald sie fertig sind.
Der Dschungel von Tselinoyarsk ist also nicht nur von feindlichen Soldaten, sondern auch von einer unsichtbaren technischen Bedrohung erfüllt. PC-Spieler, die sich auf ein makelloses Erlebnis zum Start gefreut haben, müssen sich in Geduld üben und auf die versprochene Rettung durch Konamis Entwicklerteam hoffen. Bis dahin ist bei jedem Schritt im virtuellen Unterholz äußerste Vorsicht geboten – nicht nur vor Patrouillen, sondern auch vor der gefürchteten Krokodil-Mütze.

