Optimismus bei Playmobil: Aufschwung nach herausfordernden Jahren
Die renommierte Spielzeugmarke Playmobil blickt nach einer Phase wirtschaftlicher Turbulenzen zuversichtlich in die Zukunft. Anzeichen einer möglichen Trendwende sind laut Playmobil-Vorstand Bahri Kurter erkennbar, was vor der weltweit größten Spielwarenmesse in Nürnberg für optimistische Töne sorgt. Geplant ist, die weltbekannten Spielfiguren durch innovative Technologien fast zum Leben zu erwecken, was die Attraktivität der Marke steigern soll.
Seit 50 Jahren Teil der Kinderwelt, hat Playmobil nach Aussage von Kurter zuletzt an Bedeutung für die junge Zielgruppe verloren. Die Horst Brandstätter Group, Muttergesellschaft von Playmobil, musste daraufhin erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Ein strategischer Neustart, unterstützt durch neuartige Konzepte, zielt darauf ab, das Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zu führen.
Obwohl die Transformation noch im Gange ist, werden bereits Fortschritte verzeichnet. Konkrete finanzielle Daten für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 bleiben zwar aus, doch das Weihnachtsgeschäft zeigt positive Entwicklungen, besonders in den Kernmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich, wo es leicht über dem Marktniveau lag.
Im Herbst plant Playmobil die Einführung einer neuen Technik, die Spielwelten wie Piraten, Polizei und Zoo mit Geräuschen und mehrsprachigen sprechenden Figuren bereichert. Dies soll nicht nur das Spielerlebnis intensivieren, sondern auch kreative Anreize bieten und neue Geschichten erzählen.
Nach den erfolgreichen Europameisterschaft-Sammelserien folgen zur Weltmeisterschaft 2026 und Bundesliga-Saison 2026/2027 weitere Fußballfiguren. Darüber hinaus ist eine Kooperation mit der WWE und die Einführung von Figuren im Barbie-Stil angekündigt.

