Ölunfall im Hafen von Cuxhaven: Schnelles Eingreifen nach Schiffs-Kollision
Ein unglücklicher Vorfall im Hafen von Cuxhaven hat die maritime Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Zwei Schiffe kollidierten und führten zu einem signifikanten Ölaustritt ins Hafenbecken. Schätzungen des Havariekommandos zufolge sind rund 6.000 Liter Öl ins Wasser gelangt, was zwar nicht die größte Havarie in dieser Gegend darstellt, aber dennoch jedes austretende Tröpfchen als kritisch eingestuft wird. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Um den Schaden einzudämmen, wurden umgehend Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr mobilisiert. Diese errichteten Ölsperren und setzen sogenannte Skimmer ein, um das Öl effizient von der Wasseroberfläche zu entfernen. Die Herausforderung des "komplexen Schadstoffunfalls", wie er bei einer Menge ab 5.000 Litern benannt wird, übernimmt das Havariekommando eigenverantwortlich.
Im Zentrum des Vorfalls stand das Tankschiff "Capella", das mit dem 44 Meter langen Offshore-Versorgungsschiff "Coastal Legend" kollidierte. Das Offshore-Schiff wurde dabei erheblich beschädigt, was den Treibstoffaustritt zur Folge hatte. Die Wasserschutzpolizei untersucht derzeit die Ursache für diese ungewollte Begegnung im Vorhafen. Der finanzielle und materielle Schaden bleibt vorerst unbestimmt und wird im Zuge der Ermittlungen geklärt werden müssen.

