Ölpreise vor Opec+ Treffen im Aufwind: Analysten überrascht von Lagerbeständen
Die Preise für Rohöl haben am Donnerstagmorgen einen leichten Aufwärtstrend verzeichnet, nachdem sie am Vortag aufgrund neuer US-Rohöllagerstatistiken einen Rückgang erlitten hatten. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Novemberlieferung stieg um 36 Cent auf 65,71 US-Dollar, während sich der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI um 33 Cent auf 62,11 Dollar erhöhte.
Unerwartet gestiegene Ölreserven in den USA sorgten für Überraschungen am Markt, da Analysten zuvor eine Stabilisierung der Bestände prognostiziert hatten. Parallel dazu richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren weiterhin auf das bevorstehende Treffen einiger Opec+-Mitglieder am Wochenende, bei dem über eine potenzielle Anhebung des Förderangebots ab November spekuliert wird.
Ölanalystin Priyanka Sachdeva vom Broker Phillip Nova Pte in Singapur äußerte Bedenken über die aktuellen Marktbedingungen. Ihrer Ansicht nach bleibt die Nachfrage schwach, während das Angebot weiterhin reichlich ist, was auf ein mögliches Überangebot im kommenden Jahr hindeutet.

