Ölpreise stagnieren trotz geopolitischer Spannungen
Die neue Handelswoche bringt kaum Bewegung in die Ölpreisentwicklung. Trotz erheblicher Preisschwankungen in der vergangenen Woche zeigen sich die aktuellen Notierungen stabil. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember verharrt bei 65,94 US-Dollar. Auch die US-Sorte WTI bewegt sich kaum und notiert bei 61,51 Dollar, was einem minimalen Anstieg von einem Cent im Vergleich zum Freitag entspricht.
Der vorangegangene Preisanstieg wurde vor allem durch die Ankündigung neuer US-Sanktionen ausgelöst, die unter anderem die russische Ölindustrie treffen sollen. In der Folge kletterte der Brent-Preis im Laufe der letzten Woche um mehr als vier Dollar je Barrel. Trotz dieser Turbulenzen bleibt der Markt zu Beginn dieser Woche jedoch ruhig.
Zwar gibt es erste Zeichen einer Annäherung zwischen den USA und China im laufenden Zollstreit, doch bisher können diese positiven Impulse den Ölpreisen noch keinen zusätzlichen Schwung verleihen. Das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping hat zu einer ersten, vorläufigen Einigung geführt, die jedoch noch keine Auswirkungen auf die Ölnotierungen zeigt.

