Ölpreise stabil: Einigung im Zollstreit treibt Märkte an
Die Ölpreise haben sich am Dienstag kaum verändert und somit die merklichen Gewinne der letzten Handelstage verteidigt. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli notierte zuletzt bei 65,08 US-Dollar, was einem leichten Anstieg von elf Cent gegenüber dem Vortag entspricht. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni verzeichnete ebenfalls einen geringen Anstieg um 13 Cent auf 62,08 Dollar.
Nach einer überraschenden Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China erlebten die Ölpreise zu Wochenbeginn einen spürbaren Anstieg. Im Gegensatz dazu blieb eine politische Entwicklung ohne nennenswerten Einfluss auf die Ölpreise: Die Reise von US-Präsident Donald Trump in den Nahen Osten wurde am Ölmarkt bislang kaum registriert.
Trotz laufender Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm hatten die USA kürzlich neue Sanktionen gegen den wichtigen Ölproduzenten verhängt. Diese Maßnahmen richteten sich gegen drei Iraner und ein Unternehmen aus dem Iran. Die vierte Verhandlungsrunde zwischen beiden Ländern in Oman endete am Sonntag ohne greifbares Ergebnis.

