Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort: Finanzmärkte zeigen sich optimistisch
Die Ölpreise haben ihre positive Entwicklung vom Wochenbeginn weiter fortgesetzt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Novemberlieferung notierte bei 66,70 US-Dollar, 70 Cent mehr als noch am Vortag. Ähnlich zeigte sich die US-Sorte WTI für die Oktoberlieferung, deren Preis um 67 Cent auf 62,93 Dollar stieg.
Unterstützung fanden die Ölnotierungen in einer Optimismuswelle an den Finanzmärkten. Diese Beruhigung basiert auf der verstärkten Spekulation, dass die Zinsen in den USA sinken könnten.
Rohstoffexperten des auf Handel spezialisierten Unternehmens Trafigura Group aus Singapur argumentieren zudem, dass niedrige Lagerbestände die jüngste Preisstabilität weiter befördert haben. Interessanterweise konnte selbst die kürzlich bekanntgegebene, wenn auch geringe, Erhöhung der Fördermengen durch die Opec+-Länder die Preise nicht drücken. Am vergangenen Wochenende verkündeten Saudi-Arabien, Russland und sechs weitere Länder eine geplante Tagesproduktionssteigerung von insgesamt 137.000 Barrel ab Oktober, was jedoch keinen negativen Einfluss auf die Notierungen hatte.

