Ölpreise im Auftrieb: Einigung im Zollstreit treibt Märkte an
Die Rohölmärkte verzeichnen zum Wochenstart einen bemerkenswerten Anstieg der Preise, ausgelöst durch die jüngste Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli erreichte zuletzt 65,62 US-Dollar, ein Plus von 1,71 Dollar gegenüber dem vorherigen Handelstag. Auch die US-Sorte WTI zeigt positive Bewegungen: Der Preis für ein Barrel zur Lieferung im Juni kletterte um 1,75 Dollar auf 62,77 US-Dollar.
Diese jüngste Rallye setzt die Erholung an den Ölmärkten der letzten Tage fort, nachdem die Preise Anfang Mai noch unter der psychologisch wichtigen Marke von 60 Dollar lagen. Hintergrund für den Preisanstieg ist die Hoffnung auf eine stabilere Weltwirtschaft, die durch die vereinbarte Senkung gegenseitiger Zölle der beiden größten Volkswirtschaften neue Nahrung erhält.
Dennoch ist Vorsicht geboten: Die aktuelle Einigung der USA und China ist mit einer 90-tägigen Frist versehen, in der die Handelspartner an einer dauerhaften Lösung ihrer Differenzen arbeiten möchten. Dieses Zeitfenster soll genutzt werden, um Spannungen abzubauen und eine langfristige Einigung anzustreben.

