Ölpreis schwankt: Stabilisierung nach Zollschock
Am Freitagmorgen zeigten sich die Ölpreise von ihrer stabilen Seite, nachdem sie zuvor merklich unter Druck geraten waren. Die US-Zollpolitik trug laut Händlern zur Verunsicherung bei. Am Markt wurde ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent für die Septemberlieferung zu einem Preis von 68,72 US-Dollar gehandelt, was einem Anstieg um acht Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Für westliches Texas Intermediate (WTI) zur Augustlieferung ergab sich eine Preissteigerung um 14 Cent, was den neuen Preis auf 66,71 Dollar brachte.
Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, im Rahmen des globalen Zollstreits Zölle in Höhe von 35 Prozent gegen Kanada zu verhängen, hat für Turbulenzen gesorgt. Diese Aktion folgte auf eine Reihe von öffentlich gemachten Zollankündigungen in Form von Briefen an andere Nationen.
Im Fokus steht auch die Ölorganisation Opec+, die laut Bloomberg über eine Pause bei den geplanten Fördermengenerhöhungen diskutiert. Noch im August ist eine deutliche Anhebung der Fördermenge angedacht, und eine weitere Erhöhung soll im September folgen. Für Oktober hingegen wird überlegt, ob eine Pause sinnvoll sein könnte, wie von Delegierten berichtet wird.

