Ölpreise steigen leicht aufgrund globaler Entwicklungen
Die Preise für Rohöl haben am Freitag einen leichten Aufwärtstrend verzeichnet. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent, das im März geliefert werden soll, stieg auf 64,60 US-Dollar, was einem Anstieg von 54 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Auch das US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte zu und erreichte einen Preis von 60,88 Dollar, was einen Zuwachs von 52 Cent bedeutet. Analysten führen diesen Preisanstieg auf die jüngste Entwicklung des US-Dollars zurück. Nachdem die amerikanische Währung kürzlich unter Druck geraten war, zeigt sich diese Schwäche nun auch auf dem Ölmarkt.
Da Rohöl in der Regel in US-Dollar gehandelt wird, führt ein schwächerer Dollar dazu, dass Öl auf den internationalen Märkten günstiger wird, was wiederum die Nachfrage ankurbeln kann. Des Weiteren hat die allmähliche Beruhigung geopolitischer Spannungen dem Markt Auftrieb gegeben. Nach einer Entspannung im Konflikt um Grönland und der Rücknahme von Zolldrohungen durch die USA haben sich geopolitische Risiken abgeschwächt. Diese Entwicklungen steigerten die Risikobereitschaft auf den Finanzmärkten, ein Faktor, von dem auch die Ölpreise profitieren konnten.

