Nvidia investiert kräftig in Innovation: Übernahme von Enfabrica und strategische Neubesetzungen
Der Technologieriese Nvidia hat beeindruckende 900 Millionen US-Dollar investiert, um sowohl Rochan Sankar als CEO als auch weitere Schlüsselkräfte des auf künstliche Intelligenz spezialisierten Startups Enfabrica an Bord zu holen. Darüber hinaus umfasst das Abkommen eine Lizenzierung der vielversprechenden Technologien des Unternehmens, wie CNBC berichtet. Die Transaktion, die in bar und Aktien abgewickelt wird, wurde laut mit der Materie vertrauten Personen bereits abgeschlossen. Sankar hat seine Arbeit bei Nvidia bereits aufgenommen.
Enfabrica mit Sitz in Silicon Valley widmet sich der Lösung eines der drängendsten technischen Probleme im Bereich der Künstlichen Intelligenz: der Vernetzung zehntausender Chips zu einem einzigen leistungsfähigen System. Denn ohne ein leistungsfähiges Netzwerk drohen teure Chips, wie die von Nvidia, im Leerlauf zu verharren. Die Technologien von Enfabrica ermöglichen es, bis zu 100.000 KI-Chips effizient zu verknüpfen, bevor das Netzwerk eine Verlangsamung erlebt.
Auf Anfragen zur Transaktion wollte sich Nvidia zunächst nicht äußern, während von Enfabrica noch keine Rückmeldung vorliegt. Das 260 Millionen Dollar schwer venture-finanzierte Startup wurde von Experten von Broadcom und Alphabet ins Leben gerufen und brachte im Juli ein Chip- und Software-System auf den Markt, das zur Kostensenkung von Speicherchips in Rechenzentren beitragen soll.
Im Kontext ähnlicher Entwicklungen sticht der kürzliche Erwerb von Beteiligungen und Know-how durch Meta und Google hervor. So sicherte sich Meta im Juni 49% der Anteile an Scale AI und brachte mit Alexandr Wang einen jungen Visionär ins Unternehmen. Ähnlich akquirierte Googles Alphabet essenzielles Personal der AI-Kodierungsfirma Windsurf, nachdem ein Übernahmeversuch durch OpenAI gescheitert war.

