New Jersey gegen New York: Gerichtsstreit um Mautgebühren im Big Apple
Die geplante Einführung von Mautgebühren für Autofahrer im Geschäftsviertel von Manhattan sorgt für erheblichen Unmut im benachbarten New Jersey. Obwohl die umstrittene Maßnahme bereits am kommenden Sonntag in Kraft treten soll, unternimmt New Jersey einen letzten Versuch, das Vorhaben zu blockieren.
Am Freitag richtet sich das Augenmerk auf ein Gerichtsverfahren in Newark, bei dem New Jersey einen Bundesrichter davon überzeugen will, die Einführung des Mautgebührenprojekts zu stoppen. Die Staatsregierung beruft sich dabei auf noch ausstehende detaillierte Informationen, die US-Verkehrsbehörden zur Umweltverträglichkeitsprüfung liefern sollen – eine Anordnung, die erst Anfang dieser Woche erging.
Diese rechtliche Auseinandersetzung bildet den Höhepunkt eines angespannten politischen Ringens zwischen den beiden Bundesstaaten. Auf dem Spiel stehen Milliarden von Dollar an Mauterlösen, die für die Modernisierung von New Yorks über 100 Jahre alter Verkehrsinfrastruktur vorgesehen sind.

