Neues Ministerium für Digitales: Aufbruch in der Bundesregierung
In einem bemerkenswerten Schritt für die Digitalisierung Deutschlands einigen sich die Union und SPD auf die Gründung eines neuen Ministeriums, das sich künftig sowohl der Digitalisierung als auch der Staatsmodernisierung widmen wird. Diese Entscheidung führt zu einer Erweiterung des Kabinetts um ein zusätzliches Ressort.
Dabei profiliert sich die SPD mit sieben Ministerien, darunter die strategisch bedeutenden Ressorts Finanzen und Verteidigung. Die CDU, die sechs Ministerien besetzten wird, erhält zusätzlich zwei Schlüsselpositionen im Kanzleramt. Friedrich Merz wird als neuer Bundeskanzler fungieren, unterstützt durch einen Kanzleramtschef im Rang eines Bundesministers. Besonders hervorzuheben ist, dass die CDU erstmals seit beinahe 60 Jahren wieder das Amt des Außenministers stellt. Die CSU komplettiert das Kabinett mit drei Ministerien, darunter der Schlüsselposten des Innenministeriums.
Details zur Verteilung der Ressorts wurden während der Koalitionsverhandlungen festgelegt und sollen offiziell in einem Koalitionsvertrag präsentiert werden. Die Besetzung der einzelnen Ministerien erfolgt in einem nächsten Schritt. Im neuen Bundeskabinett werden insgesamt 18 Personen, Männer und Frauen, Verantwortung übernehmen. Dies zeigt einen leichten Anstieg im Vergleich zur vorherigen Ampel-Koalition, die sich aus 17 Kabinettsposten zusammensetzte.

