Neues goldenes Zeitalter der Allianz: USA und Japan intensivieren Kooperation
Japan und die Vereinigten Staaten haben sich angesichts des wachsenden Einflusses Chinas darauf verständigt, ihre wirtschaftlichen und verteidigungspolitischen Beziehungen erheblich zu erweitern. Bei einem Treffen in Tokio bezeichneten US-Präsident Donald Trump und Sanae Takaichi, die neue nationalkonservative Regierungschefin Japans, die Zusammenarbeit als „neues goldenes Zeitalter“ einer „stetig wachsenden japanisch-amerikanischen Allianz“. Im Rahmen dieses Gipfels wurde ein bedeutendes Abkommen zur Sicherung der Versorgung mit seltenen Erden unterzeichnet, um Chinas quasi-monopolistische Kontrolle über diese kritischen Ressourcen zu entschärfen.
Angesichts der von Peking eingeführten Exportkontrollen auf seltene Erden und daraus gefertigten Magnete, ist das Ziel der USA, in Kooperation mit Japan, die Resilienz und Sicherheit der Lieferketten für diese essenziellen Mineralien zu stärken. Dabei sind seltene Erden für wirtschaftliche und technologische Sektoren beider Länder von enormer Bedeutung, etwa in der Produktion von Smartphones, Windkraftanlagen und Elektrofahrzeugen.
In einer symbolträchtigen Geste besuchten Trump und Takaichi den US-Flugzeugträger George Washington, wo die japanische Premierministerin betonte, dass Japan seine Verteidigungsfähigkeiten „fundamental“ ausbauen werde, um aktiv zur Stabilität und zum Frieden in der Region beizutragen. Trump verstärkte diese Botschaft, indem er die Stärke der US-Marine lobte und seine Entschlossenheit zur Sicherung der globalen Sicherheit unterstrich.
Als Zeichen der Dankbarkeit kündigte Takaichi an, zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA, Washington mit 250 Kirschbäumen zu ehren - ein bedeutendes Geschenk mit kultureller Symbolkraft. Gleichzeitig hob Trump Japans Maßnahmen zur Erhöhung seines Verteidigungsbudgets hervor, was als Schritt im Einklang mit den Forderungen der USA an ihre Verbündeten nach höherem Engagement bei den Verteidigungsausgaben gewertet wird. Dies unterstreiche die Bedeutung des Sicherheitsbündnisses mit der USA als Rückgrat von Japans Außen- und Sicherheitspolitik, um den Herausforderungen durch China und Nordkorea zu begegnen.

