Neues Finanzierungsinstrument zur Unterstützung der Ukraine vorgestellt

Die deutsche Bundesregierung hat ein neues Finanzierungsinstrument ins Leben gerufen, um private Investitionen in die Ukraine zu fördern. Mit einem Volumen von 45 Millionen Euro sollen deutsche Unternehmen durch zinsvergünstigte Kredite unterstützt werden. Dieses Vorhaben wurde vom Bundeswirtschaftsministerium unter der Leitung von Katherina Reiche (CDU) beim Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum in Berlin angekündigt.
Die aktuelle Lage in der Ukraine mit dem andauernden Krieg erschwert die Vergabe von Krediten durch Banken, weshalb das Programm "Ukraine Connect" entwickelt wurde, um diese Finanzierungslücke zu schließen. Geplant ist, das Angebot bei der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, einer KfW-Tochtergesellschaft, anzusiedeln.
Zusätzlich hat die Bundesregierung entschieden, ihre Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor zu erweitern, indem sie weitere 100 Millionen Euro in den Ukraine-Energie-Unterstützungsfonds investiert. Dieser Fonds ermöglicht die Beschaffung von dringend benötigter Ausrüstung und Ersatzteilen, um die Stabilität der ukrainischen Energieinfrastruktur trotz anhaltender Angriffe zu sichern.
Katherina Reiche hob hervor, dass die Ukraine als wirtschaftlich europäisch, innovativ und bereits sehr digitalisiert gilt. Deutschland könne von der fortschrittlichen Digitalisierung der ukrainischen Verwaltung und Lieferketten profitieren und lernen.

