Neue strategische Allianz: Russland und Venezuela intensivieren Zusammenarbeit
Russland und Venezuela haben eine weitreichende Partnerschaft besiegelt, die ihre Kooperation auf neue Höhen heben soll. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass verkündet, hat Präsident Wladimir Putin das Abkommen unterzeichnet, welches eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Bergbau, Transport und Sicherheit vorsieht. Der russische Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin betonte, dass diese Vereinbarung die Beziehungen beider Nationen auf eine neue Ebene hebe. Dieser Schritt folgt einem Treffen zwischen Putin und dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Mai in Moskau, bei dem die Grundlagen für diese strategische Partnerschaft gelegt wurden. Während Maduro in Venezuela unter starkem internationalem und nationalem Druck steht, kommt Russland als einflussreicher Verbündeter eine Schlüsselrolle zu. Die US-Regierung wirft Maduro Verstrickungen in den Drogenhandel vor und hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, während amerikanische Streitkräfte angebliche Drogenschmuggelboote vor der venezolanischen Küste versenken.
Maduro reagiert auf die Spannungen mit verstärkten Verteidigungsübungen und warnt vor einer möglichen US-Intervention. Russland bleibt neben Kuba, Nicaragua und China ein unverzichtbarer Partner für Venezuela. Während Russland strategische Partnerships mit mehreren Ländern pflegt, bleibt das Abkommen mit Venezuela jedoch weniger umfassend als das mit Nordkorea, welches gegenseitigen militärischen Beistand im Falle eines Angriffs involviert.

