Neue Leitung des WEF und der bevorstehende Davos-Gipfel: Hoffmanns gelassene Erwartungen
André Hoffmann, kürzlich zum Co-Präsidenten des World Economic Forum ernannt, schaut ohne große Illusionen auf den bevorstehenden Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim diesjährigen WEF in Davos. Trotz der Unvorhersehbarkeit von Trumps Aussagen hofft Hoffmann auf positive Entwicklungen, gibt jedoch zu verstehen, dass keine Wunder erwartet werden sollten. Als Co-Präsident des WEF-Stiftungsrates, ein Amt, das er im vergangenen Sommer zusammen mit Larry Fink, dem Gründer von Blackrock, antrat, bleibt Hoffmann entspannt, selbst nachdem er Trump in der Vergangenheit als „korrupten alten Mann“ bezeichnet hatte. Dennoch sieht er den Besuch des US-Präsidenten als bedeutend an, um den „Spirit of Dialogue“ zu pflegen und wichtige Stimmen anzuhören.
Hoffmann stellt zudem klar, dass das Programm des WEF-Treffens nicht aufgrund von Trumps Anwesenheit verändert wurde. Entgegen anderslautender Spekulationen wurde das Programm bereits festgelegt, lange bevor die Teilnahme der US-Delegation bekannt war, und es gab keine Anfragen zur Änderung des Programms. In Bezug auf strukturelle Veränderungen nach dem Rücktritt von WEF-Gründer Klaus Schwab zeigt Hoffmann keine Dringlichkeit. Die Jahrestagung wird weiterhin in Davos stattfinden, und er sieht weder im Stiftungsrat noch in der Organisation selbst Bedarf für drastische Reformen.
Neben dieser ikonischen Versammlung soll auch der Fokus auf andere Veranstaltungen im Laufe des Jahres verstärkt werden, um deren Bedeutung zu erhöhen. Die Verabschiedung von Klaus Schwab als WEF-Gründer wird mit Würde, aber nicht im Rahmen der Davoser Bühne erfolgen. Ein späterer Zeitpunkt für den Abschied ist vorgesehen, um seine Leistungen angemessen zu würdigen.

