Neue Horizonte: Digitales Handelsabkommen zwischen EU und Singapur
Die Europäische Union und Singapur haben ein bedeutsames Abkommen zur Intensivierung des digitalen Handels geschlossen, das den Unternehmen auf beiden Seiten erheblichen Nutzen bringen soll. Mit diesem Schritt sollen neue Möglichkeiten für den bilateralen digitalen Handel eröffnet und zugleich die Rechtssicherheit für die Unternehmen gestärkt werden, wie aus einer Mitteilung der EU-Kommission hervorgeht. Man erwartet, dass die mehr als 12.000 EU-Unternehmen, die bereits in Singapur aktiv sind, die Vorzüge dieses Abkommens unmittelbar erleben werden. Allerdings steht die Vereinbarung unter dem Vorbehalt der Ratifizierung durch das Europäische Parlament.
Bereits im Jahr 2023 belief sich das Volumen des Handels mit Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und Singapur auf erstaunliche 132,7 Milliarden Euro, so die offiziellen Angaben der EU. Der EU-Handelskommissar Maros Sefcovic betonte, dass über die Hälfte des Dienstleistungshandels zwischen beiden Partnern bereits auf digitalem Wege stattfindet. Neben wirtschaftlichen Aspekten zielt das Abkommen darauf ab, den Schutz der Verbraucherrechte zu stärken, indem es unter anderem den Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten umfasst.

